Aktuelles
Der Beirat hat getagt, was gibt es Neues?
Mit einem Dank an alle anwesenden ehrenamtlichen Mitglieder des Vorstandes und dem Beirat, eröffnete Bernd Röding, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes die erste Beiratssitzung des Jahres 2012. Gleichfalls wünschte er allen Sportschützen und Bogensportlern eine ruhige Hand und besonders scharfes Auge für die anstehende Wettkämpfe oder Meisterschaften. Oftmals aber auch den Beistand der Glücksgöttin.
Nach Überzeugung des 1. Stellvertreters Uwe Bichel gebühre den fleißigen Mitgliedern des Sport- und Jugendausschusses ein ordentlicher Händedruck als Dank. Ohne diese fleißigen Sportler würde vieles im Kreis nicht so reibungslos laufen wie bisher. Jeder Sportler sollte aber auch beherzigen, dass mal was in die „Hose" gehen kann. Nicht gleich motzen oder meckern, bleibt ruhig und geschmeidig, denn sie machen es für uns alle.
Was gibt es neues aus der Chefetage?
1. Kreisschützenverbandstag am 25. März. Die Tagesordnung der Einladung wurde zusammengestellt und wird Anfang Februar an alle Vereine verschickt. Anträge können im übrigen bis zum 25. Feb. gestellt werden.
2. Ehrengäste werden eingeladen und natürlich wird es auch Ehrungen geben. Welche und Wer, dass wird nicht verraten.
3. Wahlen: Zu wählen ist der 2. Stellvertreter und Schriftführer. Beiden bisherigen Amtsinhabern Jens Büchner als Stellvertreter und uns „Hanjo" als Experte für Protokolle, hat der Job soviel Freude gemacht, dass eine erneute Bereitschaft zu kandidieren mit Freuden angekündigt wurde.
Leider sind unsere weiblichen Sportschützen mit dem Verbandstag ohne Führung. Barbara Peters möchte nicht mehr kandidieren. Wir kennen unsere Sportlerinnen, „null Problemo", eine Nachfolgerin steht bestimmt schon parat.
Letztlich fehlt dann noch der Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Der Job ist ganz einfach bzw. was sollte er mitbringen: „Beweglichkeit, tüchtig schnacken, keine Hemmungen haben, zusammenhängende Sätze schreiben, mal mit der Kamera Actionfotos knipsen, viele Kontakte knüpfen, aber niemanden auf den Senkel gehen. Mehr wird nicht verlangt den unser Pressemann ist letztlich der "Vertriebstratege" in Sachen Sportschützen und Bogensportler. Also ran, ist eine leichte Aufgabe.
Abschließend diskutierten die Mitglieder dann über die Ausführung des Verbandsheftes (das wird ein tolles Heft mit interessanten Informationen) und dem 100 jährigen Jubiläum des Verbandes im Jahr 2014.
So, das war es dann aus lockerer Feder geschrieben. Mit dem Text möchten wir im Hinblick Informationen ein Zeichen setzen, untereinander mehr und frühzeitig zu kommunizieren. Nach künftigen Tagungen auf den Chefetage wird es sicherlich ähnliche kurze Nachrichten geben.
der pfeilschnelle Schreiber
Die Konkurrenz der LM Halle war Top Fit

Wilhelm Timmermann vom TSV Holm konzentriert sich und Christine Angele von der Uet. Sportgem. prüft der Sitz der Bogenhand
Nicht ganz so wie sicherlich erhofft, kehrten die Teilnehmer aus Holm und Uetersen von der jüngsten Landesmeisterschaft „Halle“ aus Malente- Gremsmühlen zurück. Neben drei Vizemeister und drei Gewinner einer bronzenen Medaille, war in diesem Jahr kein Landesmeister dabei. Es läuft manchmal nicht immer so wie erhofft, meinte Vizemeister Wilhelm Timmermann aus Holm. Hinzu komme aber auch die zunehmende Anzahl neuer Vereine und Bogensportler in diesem Lande. In der logischen Konsequenz steige dann auch die Konkurrenz in den einzelnen Klassen, meinte Kreisbogenreferent Uwe Bichel.
Von den Ergebnissen in den über 20 Klassen, habe sich bei der Landesmeisterschaft gezeigt, dass sich die Spitze des Bogensports in Norderstedt, Bad Oldesloe, Griebel, Rethwisch oder Stampe befindet. Allein Norderstedt und Bad Oldesloe stellten jeweils 4 Landesmeister. Hinzu die entsprechende Anzahl Vizemeister oder dritte Plätze. Dies sei schon beachtlich und zeige, dass in dem Verein nicht nur das wichtige Kapital „Bogensportler“ vorhanden sei, sondern auch eine erfolgreiche Trainerarbeit geleistet werde, resümierte der Kreisbogenreferent.
Für die Bogensportler des Kreisschützenverbandes sei das Abschneiden trotzdem zufrieden stellend, zumal sich einige Teilnehmer nach einem enttäuschenden 1. Durchgang, noch auf einen Medaillenrang geschossen haben.
Bei den Damen „Blankbogen“ machte Christine Angele mit ihrem 2. Platz und Jan Luca Dreier (beide Uetersener Sportgemeinschaft, USG) mit seinem 3. Platz bei den Junioren für die USG einiges wett. Als mögliche Landesmeisterin, mit 541 Ringen aus der Keismeisterschaft gehandelt, hatte Antje Lange einen schwarzen Tag erwischt. Nur 490 Ringen und dem 4. Platz musste sich Antje Lange (USG) auf den Heimweg machen. Zu beachten ist dabei, dass Ellen Trunczik aus Norderstedt mit 506 Ringen Landesmeisterin wurde. Es wäre ein sicheres Ding für Antej Lange geworden, wenn nicht..... Ebenfalls seinen traditionellen 4. Platz konnte sich erneut Viktor Gerner (USG) erschießen. Zwei Ringe mehr und die bronzene Medaille wäre sicher gewesen.
Zufrieden machten sich auch die Holmer Teilnehmer auf den Heimweg. Seinen Erwartungen fast gerecht wurde Wilhelm Timmermann (Holm) mit 565 Ringen bei den „Compound“ Altersklasse und damit ein 2. Platz. Susanne Imhoff „Compound" Damen (Holm) ließ nichts anbrennen und konnte sich wie Jannes Weber (Schüler) über die dritten Plätze freuen. Letztlich die Vizemeister Michael Offermann, Ralf Hansen und Dirk Carstens in der Mannschaftswertung „Altersklasse“ rundeten das Bild der Medaillen für Holm ab. Von den Ergebnissen aller Teilnehmer wird eine Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft wohl kaum möglich werden.

Antje Lange voll konzentriert im Ziel, aber dann??? wo ist der Pfeil geblieben ? Oh nein, ein "M"

Compound Bogen, dass Sportgerät der Zukunft für Bogensportler
Text/Fotos: UB
Bogensport „Helfer- Lehrgang".

Seid 40 Jahren für den Bogensport aktiv und weiter den Blick in die Zukunft nach neuen Wegen, ausgerichtet.
Nach dem der vorgesehene „Helfer - Lehrgang" in Malente mangels Masse nicht stattfinden konnte, hat Kreisbogenreferent Uwe Bichel den Landestrainer Harry Mende gebeten, diesen Lehrgang im Kreis Pinneberg durchzuführen. Eine Antwort mit einer Zusage ließ nicht lange auf sich warten.
Nach Klärung der Rahmenbedingungen, wo unter anderem der Lehrgang stattfinden kann, die mögliche Teilnehmerzahl, oder der zeitliche Ablauf sein wird, erhalten die Bogenesportreibenden Vereine im Kreis die entsprechende Information. Festgelegt wurde der Termin in Abstimmung der beiden Initiatoren bereits auf den 14. April 2012.
Besonders erfreut zeigte sich Uwe Bichel, dass von drei möglichen Vereinen, bereits zwei Vereine signalisiert haben, ihre Bogensportanlage zur Verfügung zu stellen. Hinzu kommen die bereits vorliegenden Teilnehmermeldungen aus zwei in der Gründung befindlichen Vereine im Kreis Pinneberg. Es zeigt doch eine positive Resonanz und könnte einen weiteren Lehrgang nach sich ziehen. Mit dem Vorhaben schaffen wir in den Vereinen eine bedeutende Verbesserung des Trainings neuer Bogensportler bzw. Anfänger.
Kritisch bemerkte der Kreisbogenreferent, dass im NDSB nur ein Helfer- Lehrgang möglich sei und aus den Reihen der Bogensportler organisiert. Wenn ein Bogensportler einen „Bogensportleiter - Schein" erreichen möchte, dann sei dies nur in Niedersachsen möglich. Es sei zu wünschen, dass sich die NDSB Verantwortlichen bewegen und den Blick in die Zukunft richten würden.
In den südlichen Bundesländern wurde vor Jahren im Hinblick der Bahnsituation scherzhaft bemerkt, mit Schleswig Holstein sei es so: „Bis Hamburg käme man mit der elektrisch angetriebenen Lok, aber ab Hamburg nach Kiel mit der Dampflok". Mag es verstehen wer will, doch die Hoffnung stirbt am Schluss.

