Sport

Schießsport und Bogensport, Sportarten die Freude machen

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, zusammengefasst. Man unterscheidet im Wesentlichen Breitensport und Leistungssport. Zudem gibt es die in der jüngeren Vergangenheit entstandenen Kategorien Extremsport und Funsport, die sich von traditionellen Sportarten teilweise deutlich unterscheiden. Sport kann als Mannschaftssport (zum Beispiel Ballsportarten) oder als Individualsport betrieben werden.

Unser Sport, das Sportschießen hat insbesondere in Europa eine lange Tradition. Das korporierte Schützenwesen geht auf die Bürgerwehren der Städte zurück. In Deutschland und in den angrenzenden Nachbarländern gibt es z.B. bereits seit dem Mittelalter Schützengilden.

Eine moderne Sportanlage insbesondere für Gewehr-Disziplinen

Nach dem 2. Weltkrieg wurde von den Allierten die Erlaubnis zur Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes im Jahr 1951erlaubt, wobei der Schützenbund  bereits 1861 in Gotha gegründet worden war. Die Wiedergründungründung 1951 sorgte in Deutschland für einen erneuten Aufschwung im Schießsport. In der Folge wurden ab Mitte der 1950er-Jahren auf Kreis-, Bezirks- und Landesebenen die Strukturen für eine moderne Sportorganisation geschaffen.

Sportanlage für alle stehenden und liegenden Disziplin im Bereich der Gewehre u. Flinten

In der DDR blieben Schützenvereine untersagt. Waffen in den Händen demokratisch selbstbestimmter, paramilitärisch auftretender Vereinigungen waren inkompatibel mit den Grundsätzen des SED-Regimes. Erst die Wiedervereinigung sorgte für einen kompletten Neuaufbau, der sich bis heute in einer wesentlich schwächere Organisations- und Mitgliederstruktur ausdrückt als in den meisten „alten“ Bundesländern.

Technik ist alles auch bei den LG Schützen. Gekurbelt wird nicht mehr.

In den Sportstatistiken liegen die Verbände der Sportschützen mit ihren Mitgliederzahlen seit Jahren regelmäßig auf dem dritten oder vierten Platz, sowohl auf Bundesebene  wie auf Landesebenen ] und Kreisebenen, hinter den Turnern, dem Fußball und der Leichtathletik. In der öffentlichen Aufmerksamkeit bei Presse, Funk und Fernsehen kommt das jedoch nicht zum Tragen. Da wird das Sportschießen eher als „Randsportart"  betrachtet. Der Schießsport ist halt nicht medienwirksam.

Im Gegensatz dazu, der Bogensport. Der Bogensport hat sich nach den Olympischen Spielen 1972 Boomartig durch seine vielfältigen Möglichkeiten wie die Fita Runde, Feldbogen, 3D Schießen oder Hallenschießen. Auch Biathlon, das Traditionelle Schießen bieten dem interessierten Bogensportler viele Möglichkeiten seinem Hobby nachzugehen. Gleichfalls hat die Entwicklung der Bögen ob Longbow, Recurve, Compound oder Blank- Und Jagdbogen im Bereich des Materials einen großen Schritt nach vorn getan.

Hightech im Bogensport, ein Compound-Bogen

In der Bundesrepublik hat sich Mitgliederzahl seid 1972 rasant entwickelt. Flächendeckend haben sich Vereine gegründet. Kurze Wegstrecken zum nächsten Verein ist heute normal geworden. Der Aufwärtstrend durch neue Vereine aber auch durch den Anstieg neuer Bogensportler wird besonders in reinen Bogensportvereinen, allgemeinen Sportvereinen aber auch Schützenvereinen  weitergehen.

Schön bunt. Nur so mit den Lieblingsfarben der Federn kann ein Bogensportler seine

Pfeile beim einem Wettkampf identifizieren.

Text: ub

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 



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