Aktuelle Ereignisse

15 Jahre Freundschaftsschießen von Kölln-Reisieker Schützenverein und Elmshorner Schützengilde

Als vor 39 Jahren der Kölln-Reisieker Schützenverein gegründet wurde, hatte der junge Verein natürlich nicht gleich einen eigenen Schießstand. Die Verantwortlichen der Elmshorner Schützengilde luden die Kölln-Reisieker ein, auf ihrem Stand zu trainieren, um ihre Fertigkeiten zu finden und zu steigern. Dieses freundschaftliche Verhältnis ist über die vielen Jahre geblieben und hat sich stetig gesteigert.


Der derzeitige Vorsitzende der Kölln-Reisieker Schützen Arne Nothnagel hatte vor 15 Jahren - damals war er der Sportleiter des Kölln-Reisieker Schützenvereins - die Idee, die guten freundschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Vereinen durch ein Freundschaftsschießen weiter zu intensivieren und vereinbarte dieses mit dem Gildevorsitzenden und dem Gildeschützenmeister. Diese Idee kam bei beiden Vereinen so gut an, dass daraus eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung wurde.


Am letzten Freitag waren die Kölln-Reisieker Schützen wieder Ausrichter dieses Treffens, an welchem in diesem Jahr 46 Mitglieder aus beiden Vereinen teilnahmen. Nachdem die Schießwettbewerbe absolviert waren, traf man sich im gemütlichen Clubraum der Kölln-Reisieker Schützen zu einem kleinen Imbiss und Erfrischungsgetränken.
Danach gab der Gastgeber die Sieger des 15. Freundschaftsschießens bekannt. Die Freundschaftsscheibe errang Tanja Domanski vom Kölln-Reisieker Schützenverein. Den Mannschaftsvergleich gewann in diesem Jahr knapp die Elmshorner Schützengilde.


Die Freunde aus Elmshorn und Kölln-Reisiek waren sich einig, dass die Veranstaltung auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden soll. Dann will die Elmshorner Schützengilde dazu einladen.

Text: Arne Nothnagel, Fotos: Horst Wundrack


 


Erfolgreicher Sachkundelehrgang 2016

Der Vorbereitungslehrgang für die Waffensachkundeprüfung und Standaufsicht wurde am 20. und 27.+.28. August 2016 auf der Schießsportanlage in Rellingen durchgeführt.

Unter Leitung des Rellinger Schießsportleiters Matthias Mohr sowie dem Ausbilder Michael Simonmeyer und Daniel Hahn erhielten die 19 Sachkundeanwärter praktische Unterweisung im Umgang mit Langwaffen und Kurzwaffen und lernten alle erforderlichen Sicherheitsauflagen die Aufsichten später zu beachten haben.
Nach den Vorgaben des Fragenkataloges des NDSB wurde die umfangreiche Theorie vermittelt.

Die Prüfung folgte eine Woche später am 04. September 2016. Nach kurzer Einleitung wurden von der Kreissportleiterin Ute Larsen die Fragebögen verteilt. Der theoretische Teil der Prüfung wurde von Michael Simonmeyer beaufsichtigt. Die praktische Prüfung wurde von Matthias Mohr durchgeführt.
Nach Auswertung der Prüfungsbögen durch die stellv. Kreissportleiterin Birgit Bruhn und der praktischen Prüfung auf den Schießständen gab Ute Larsen bekannt, dass alle die Prüfung bestanden hatten.

Die Sachkundeprüfung haben bestanden:
Hauke Reumann, Claudia Jobs, Frank Spitzer (SV Quickborn-Renzel), John-Marcel Plauschinat, Marc-Andre Plauschinat, Frank Wiesemann, Jens Jennerjahn (TSV Holm), Marc Reissbach, Andy und Sandra Meckel, Maximilian Kott, Wolfgang Hanssen, Petrick Richter, Alexander Stroh, Oliver Hinrichs, Kai Wollschläger, Sven Baumgart, Harry Kröger (SV Rellingen).

Ute Larsen (Kreissportleiterin)

 


  Vorderladerschützin vom SV Quickborn-Renzel holt den Weltmeisterschaftstitel 2016 mit der Mannschaft

Wie schon im Mai berichtet hatte sich Angelika Nolte vom Schützenverein Quickborn-Renzel für die Weltmeisterschaften im Vorderladerschießen qualifiziert.
Diese fanden nun vom 13. bis 20.8.2016 in Ungarn statt. Für Angelika begann ihre erste Weltmeisterschaft alles andere als gut. Bei der Waffenkontrolle wurde ein Defekt an ihrem Gewehr festgestellt, mit diesem hätte sie nicht schießen können. Also wurde die Nacht genutzt, um den  Defekt zu reparieren. Die Nachkontrolle am Dienst lies dann einen Start zu.

Am Mittwoch, dem eigentlichem Wettkampftag, machte dann das Wetter den Schützen einen Strich durch die Rechnung, da Aufgrund starker Regenfälle die ersten Durchgänge verschoben wurden. Nachdem Angelika dann um 12:00 Uhr endlich in ihrer Paradedisziplin 100m Freigewehr an den Start durfte, hatte sie ihre Nerven auch schnell im Griff. Die erste Scheibe mit 6 Schuss lief zwar nicht so gut, aber die 2. Scheibe war dann um so besser. Am Ende wurden es 92 Ringe. Dieses Resultat und die beiden Ergebnisse der Mannschaftskolleginnen reichten dann, um am Ende in der Mannschaftswertung Amazon (Freigewehr 100m Damenklasse) ganz oben auf der Liste zu stehen.

     
Angelika Nolte / Gudrun Wittmann / Tanja Heber                   2. Frankreich / 1. Deutschland / 3. Österreich


Gemäß der Regeln des Weltverbandes werden am Tag nach dem Wettkampf nochmals die ersten 6 Schützen nachgewertet. Am Donnerstagmittag stand dann aber fest, dass Angelika Nolte mit der Damenmannschaft gewonnen hatte, somit konnte sie am Donnerstagabend bei der Siegerehrung ihre Goldmedaille in Empfang nehmen. Die Überraschung des Tages war dann noch, dass sie mit der Mannschaft Perkussionspistole die Bronzemedaille gewonnen hatte.

Nach der Abschlussfeier am Samstagabend machte sich dann die gesamte Nationalmannschaft mit dem Bus wieder auf den Weg von Ungarn nach Deutschland zurück.

Ralph Nolte (Text + Fotos)





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