Aktuelle Ereignisse


Terminplan 2019

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Rundenwettkampf 2018/2019 gestartet

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Marion Sohrt ist die neue Vogelkönigin

Nach sechs Stunden den Vogel abgeschossen: die Schützen aus Halstenbek, Rellingen und Pinneberg haben eine neue Vogelkönigin. Marion Sohrt vom Halstenbeker SV gelang es, die Würde zu erringen.

Vogelkönigin 2018 - Marion Sohrt - Halstenbeker SV von 1886 e.V.


Seit nunmehr 29 Jahren schießen die Mitglieder der drei Schützenvereine den/die Vogelkönig/in unter sich aus. Diesmal legten auf der Schießsportanlage des Halstenbeker Schützenvereins 40 Mitglieder auf den Vogel an und zerlegten das hölzerne Tier in zehn Einzelteile. Nach festen Regularien versuchten jeweils fünf Wettstreiter, die ein gemischtes Rott aus fünf Schützen/innen bildeten, die Einzelteile des Vogels zu treffen und abzuschießen. Für Krone, Kopf, beide Flügel und Klauen, Zepter, Reichsapfel und Stoß wurden Einzelwürden in Form einer Erinnerungsnadel verteilt. Danach ging es ums Ganze. Die Schützen legten auf die weiße Markierung des Vogels an, um ihre/n neue/n Vogelkönig/in zu ermitteln. Dabei hatte Marion Sohrt Fortuna auf ihrer Seite. Sie gab den finalen Schuss um 16.02 Uhr ab. Insgesamt benötigten die Schützen/innen 1066 Schuss Munition, um die zehn Würdenträger zu ermitteln. Die Auszeichnung der neuen Würdenträger erfolgte jeweils durch einen Vertreter der teilnehmenden Vereine.

Die Veranstaltung fand damit ihren offiziellen Abschluss. Danach hieß es: „Auf ein neues Vogelschießen in 2019, das dreißigste".


Die Würdenträger der drei teilnehmenden Vereine aus Halstenbek, Rellingen und Pinneberg

Würdenträger 2018:
Halstenbeker Schützenverein v. 1886 e.V.: Waltraud Voß (Reichsapfel), Andreas Zippel (rechte Klaue), Lennard Schröder (linker Flügel), Marion Sohrt (Stoß und Rumpf / Vogelkönigin)
Schützenverein Rellingen v. 1952 e.V.: Thomas Zimmermann (Zepter), Markus Moewius (linke Klaue u. Kopf), Manfred Witt (Krone)
Pinneberger Bürger- u. Schützenverein v. 1873 e.V.: Waldemar Klass (rechter Flügel)


Text / Fotos
Hinrich Krodel


Ute Larsen wude 70 Jahre jung!

Unsere Kreissportleiterin feierte kürzlich einen besonderen runden Geburtstag. Aus diesem Anlass würdigte der NDSB unsere Ute mit einem Artikel auf dessen Homepage, den wir hier mit den besten Wünschen übernehmen:

"Ute Larsen, die Sportleiterin des Kreisschützenverbandes Pinneberg, feierte am 20. Oktober 2018 im Kreise ihrer Familie und Freunde ihren 70. Geburtstag.

1972 trat die gebürtige Hamburgerin in den SchV Rellingen ein und ist seitdem dem Schützenwesen eng verbunden.

Von 1977 bis 1988 war sie in ihrem Verein stellvertretende Schriftführerin, und danach bis 2003 erste Schriftführerin. Im Jahre 2003 wurde sie von den Vereinsmitgliedern zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Seit 1991 ist die Jubilarin im Besitz der F-Übungsleiterlizenz (Trainer C) für Pistole und Gewehr einschließlich der Weiterbildungen.

1992 wählte der Sportausschuss des KSchV Pinneberg sie zur Referentin Luftpistole, und auf der Delegiertentagung des KSchV wurde sie von den Delegierten 2005 zur Kreissportleiterin gewählt.

Neben dem ganzen Sportbereich organisiert und bereitet sie die Waffen- und Sachkundeausbildung  vor und wertet die Fragebögen der Waffen- und Sachkundeprüfung aus.

Ute Larsen ist aber nicht nur ehrenamtlich tätig, sondern auch sportlich. Bei Kreis- und Landesmeisterschaften und Pokalschießen bewies sie bei Luftgewehr-Auflage oft ihre Treffsicherheit. 2015 hat sie sich für die Deutsche Meisterschaft DSB-LG-Auflage in Dortmund qualifiziert. 1998 errang sie die Königinwürde in ihrem Verein.

"Wichtig ist vor allem, dass man Spaß am Ehrenamt und Sportschießen hat, und den habe ich", so Ute Larsen.

Für ihr Wirken im NDSB und KSchV Pinneberg wurde ihr 1998 das NDSB Verdienstkreuz in Silber und 2010 das DSB Ehrenkreuz in Silber verliehen.

Der NDSB und KSchV Pinneberg gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten."

Text/Foto: Magrit Kunde, NDSB

Erfolgreiches Damenvergleichsschießen im LLZ Kellinghusen

Aus fast allen Kreisverbänden des NDSB trafen sich die Damen am 13. Oktober 2018 zum Vergleichsschießen der Kreismannschaften in den LG-Freihand- und LG-Auflage-Disziplinen. Die größte Anzahl der Mannschaften stellten die LGA Seniorinnen.

Unser Kreis meldete in allen drei Altersklassen LGA je eine Mannschaft, durch Krankheit platzte leider unsere Mannschaft in der Klasse Seniorinnen III-V. Wir wünschen Karin auf diesem Weg gute Besserung!

Unsere Damen-Alt-Mannschaft startete mit Angela Spieck, Yvonne Melcher und Phyllis Paulenz und belegte den 3. Platz mit 921,0 Ringen. Angela Spieck erreichte in der Einzelwertung den 1.Platz mit 315,2 Ringen und war mit diesem Ergebnis nicht nur Beste aus unserem Kreis, sondern von allen Starterinnen.

Die Seniorinnen-I/II-Mannschaft mit Birgitta Grube, Sabine Nickel und Ute Larsen belegte den 8. Platz mit 927,3 Ringen. In der Einzelwertung bei den Seniorinnen II errang Ute Larsen den 1. Platz mit 310,3 Ringen.

Zur Siegerehrung gegen 17:30 Uhr waren trotz des späten ersten Starts um 11:30 Uhr nicht mehr alle Damen anwesend, somit haben wir leider keine Siegerfotos. Der Termin für 2019 ist der 12. Oktober.

Ute Larsen

NDSB Landesmeisterschaft 15. bis 30. September 2018
in Kellinghusen endete erfolgreich

Am letzen Starttag lohnte sich das lange Warten der um 11 Uhr gestarteten Rellinger Senioren III Mannschaft. Nachdem die Ergebnisse der letzten Starter um 15:45 Uhr feststanden, war ihnen der Landesmeistertitel sicher.

Am ersten Wochenende erreichte Klaus-Dieter Dusza vom Pinneberger BuSV mit dem KK-Gewehr 100m ZF mit 310,4 Ringen den 3. Platz. Diesen erreichte ebenfalls die Mannschaft Senioren III vom SV Rellingen mit dem KK-Gewehr 50m mit Helmut Hatje, Gerd Larsen und Horst Moewius mit 892,4 Ringen.

Am zweiten Wochenende lief es besser. Mit dem KK-Gewehr 100m erreichte die Herren-Alt-Mannschaft vom SV Tornesch mit Sven Pardy, Jens Kaminski uns Jens Büchner mit 911,6 Ringen den 2. Platz.

Einen 3.Platz erreichte Christa Lohse vom Pinneberger BuSV bei den Seniorinnen V mit 307,5 Ringen. Am nächsten Tag folgten die Senioren I vom Pinneberger BuSV ebenfalls auf Platz 2 mit Gerhardus Elsen, Thor-Einar Burchard und Klaus-Dieter Dusza mit 930,1 Ringen. Klaus- Dieter wurde außerdem bei den Senioren II Landesmeister mit 313,4 Ringen.

Zwei Landesmeister-Mannschaftstitel für die Tornescher Herren Alt folgten mit dem Luft- und KK-Gewehr 50m. Sven Pardy, Jens Kaminski und Henry Kliegel kamen auf 927, 2 Ringe mit dem Luftgewehr.

Martin Koppelmann von der Elmshorner SG errang in Einzelwertung mit 313,4 Ringen den 3. Platz, dies gelang ebenfalls von der ESG Angela Spieck mit 313,7 Ringen.

 

Die Tornescher Mannschaft kam mit dem KK-Gewehr 50m auf 886,4 Ringe und Sven Pardy errang im Einzel mit 304,1 Ringen den 2.Platz.

Landesmeisterin bei den Damen Alt mit dem KK-Gewehr 50m wurde Angela Spieck mit 304,3 Ringen, bei den Senioren I errang Bernd Sinner vom Pinneberg BuSV den 3. Platz mit 303,4 Ringen.

  
Am letzen Sonntag gab es denn noch einen Landesmeistertitel für die Rellinger Mannschaft mit Helmut Hatje, Gerd Larsen und Host Moewius mit dem KK-Gewehr 100m bei den Senioren III mit 924,4 Ringen, Horst Moewius erreichte im Einzel den 3. Platz bei den Senioren IV mit 311,2 Ringen.

  

Allen Landesmeistern und Platzierten Herzlichen Glückwunsch!

Text: Ute Larsen, Fotos: S. Pardy / U. Larsen


 

  

17. Freundschaftsschießen Kölln-Reisieker SchV - Elmshorner SchG

Am 21. September 2018 trafen sich 21 Mitglieder der Elmshorner Schützengilde und 20 Mitglieder vom Kölln-Reisieker Schützenverein zum 17. Freundschaftsschießen der beiden Vereine in den Räumen des Kölln-Reisieker Schützenvereins im Sockelgeschoss des Gemeindezentrums.
Der damalige Sportleiter und jetzige Vereinsvorsitzende der Kölln-Reisieker Schützen Arne Nothnagel hatte in Absprache mit dem Schützenmeister und dem Vorsitzenden der Elmshorner Schützengilde das Freundschaftsschießen ins Leben gerufen, um für seine Kölln-Reisieker Schützen die Möglichkeit zu schaffen, gelegentlich auch einmal mit einem Kleinkalibergewehr zu schießen.


Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden des Kölln-Reisieker Schützenverein wurde mit dem Luftgewehr eine Zehner-Serie geschossen. Der Kölln-Reisieker Sportleiter Mike Domanski hat vorher den Modus festgelegt, wie die Scheiben unter Anwendung eines speziellen PC-Programms ausgewertet werden.
In der Mannschaftswertung wurde die Elmshorner Schützengilde der Sieger. Zur Ermittlung des bzw. der besten Einzelschützen/in haben beide Vereinsvorsitzende gemeinsam einen Teiler festgelegt. Nach Auswertung der Teilnehmerliste stand fest, in diesem Jahr war Ulrike Kurzhals vom Kölln-Reisieker Schützenverein beste Einzelschützin und damit Gewinnerin der Ehrenscheibe.


Nach dem Schießen wurde ein kleiner Imbiss zur Stärkung gereicht, um dann in den gemütlichen Teil des Abends zu wechseln. Hier wurde noch lange über gemeinsame Erlebnisse und die Teilnahme an auswärtigen Veranstaltungen gesprochen. Weiß du noch, damals ...

Text: Arne Nothnagel, Fotos: Horst Wundrack

Vier tolle Tage beim Volks- und Schützenfest des Halstenbeker SV von 1886 e.V.

Am letzten Abend konnte die mit Spannung erwartete neue Königsrotte vom Vorsitzenden der Halstenbeker Schützen, Günter Steffen, proklamiert werden.

Diese Königsrotte wird die Halstenbeker Schützen 2018/2019 repräsentieren

Text/Bild Hinrich Krodel

Quickborner Vorderlader-Flintenschütze wurde Deutscher Meister in Pforzheim

Der SV Quickborn-Renzel hatte sich in diesem Jahr mit 10 Teilnehmern, die 21 Starts hatten, für die Deutschen Meisterschaften in Pforzheim qualifiziert, nur konnten zwei nicht mitfahren.

Beginn war am Freitag, 20.7.2018 um 07:00 Uhr mit der Waffenkontrolle für die Schützen, die um 08:30 Uhr starten durften. Fluch oder Segen war hier die Frage, die Temperatur mäßig, es war angenehm um die 19°C, aber die lange Fahrt vom Vortag saß noch in den Knochen. Gestartet wurde mit Muskete, Dienstgewehr, Revolver und Perkussionsflinte, alle Disziplinen waren mit Startern aus Quickborn besetzt. Klaus-Jürgen Bruhn war gleich als erster Starter dran. Er erreichte 120 Ringe mit dem Dienstgewehr auf 100m im sogenannten Bunker. Die Pritsche musste vor jedem Schuss mit der bereitstehenden Leiter erklommen werden. Peter Kletzin folgte mit der Muskete, er fing gut an, aber nach einem Defekt an seiner Waffe, machte diese beim besten Willen nicht mehr das, was sie sollte, und so erreichte er nur eine Platzierung im unteren Bereich.

Auf dem Flintenstand machten sich Uwe Heincker und Hauke Reumann startklar. Zum Leid von Claudia, unserer Betreuerin für die Flintenschützen, starteten sie nicht in der gleichen Rotte, so hatte Claudia kaum Pause. In der ersten Runde schoss Hauke 21 Scheiben, Uwe 24. Nach einer kleinen Pause für beide legte Hauke mit 18 Scheiben nach und Uwe, kaum zu glauben, traf 25! Somit ging Uwe mit zwei anderen ins Stechen, 49 Scheiben und vielleicht nur der dritte Platz? Alle kamen zusammen, um beim Stechen zuzusehen. Armin Grübel aus Bayern schoss als erster einen Fehler, dann folgten Schuss auf Schuss 25 Scheiben und Johannes Männchen ging das Pulver aus. Uwe Heincker wurde Deutscher Meister!

Ralph Nolte, Thomas Beise und Anita Schröder errangen mit der Mannschaft Platz 18. Bei der Siegerehrung am Abend waren fast alle dabei, wir hatten einen glücklichen aber völlig kaputten Deutschen Meister. Eine nette Geste von Uwe war, dass er Johannes auf die gleiche Stufe bei der Siegerehrung holte.

Am Samstag wurden Perkussionsgewehr, Perkussionspistole, Freigewehr 100m und Steinschlossflinte geschossen. Alle schauten auf die Flintenschützen, was war los? Hauke hatte Probleme mit seiner Flinte und Uwe schoss wie ein junger Gott 22 Scheiben im ersten Durchgang und 24 im zweiten, dass bedeutete Treffergleichheit mit Roland Robben und ein Stechen um Platz 2. Das Stechen gewann Uwe und bekam die Silbermedaille!

Sonntag wurden Steinschlossgewehr 100 m, Steinschlosspistole und Steinschlossgewehr 50m geschossen. Bei der Steinschlosspistole war kein Quickborner dabei.

Wieder einmal zeigte sich, dass eine Deutsche Meisterschaft eigene Spielregeln hat.
Wir gratulieren allen Teilnehmern, denn schon allein die Qualifizierung zu erreichen, ist eine große Leistung!

Text + Fotos: Birgit Bruhn


 

Acht Sportschützen zu DM 2018 qualifiziert

Aus dem Kreisverband Pinneberg haben sich 8 Sportschützen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Nach München fahren 3 Teilnehmer aus Tornesch, Holm und Rellingen. Nach Hannover fahren 3 Quickborner, sowie ein Rellinger und ein Pinneberger. Der Sportschütze aus Pinneberg hat sich außerdem für die DM Auflage in Dortmund qualifiziert und einer der Quickborner fährt noch nach München.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!


 

21. Kreiskönigsproklamation in Pinneberg

Pünktlich um 18:55 Uhr marschierten die Abordnungen der Schützengilden und -vereine des Kreises Pinneberg nach der Marschmusik des Musikzuges der Rosenstadt Uetersen direkt vor die Drostei und nahmen dort Aufstellung. Die Banner- und Fahnenträger platzierten sich auf der Treppe, die Schützen bildeten einen Halbkreis und nahmen dabei fast die ganze Frontseite der Drostei ein.

Davor stellte sich die noch amtierende Königsrotte und vervollständigte damit das Bild für die zahlreichen Gäste des Weinfestes und Zuschauer der Kreiskönigsproklamation. Die Ritter nahmen ihren König in die Mitte, und so strahlten Thorsten Glismann, Andreas Zippel und Yvonne Melcher mit der Sonne um die Wette.
Der Vorstandschef des Kreisschützenverbandes, Jens Büchner, übernahm das Mikrofon und begann mit der Begrüßung der Gäste. Er gratulierte Helmuth Ahrens, dem neu gewählten Kreispräsidenten des Kreises Pinneberg zu seinem Ehrenamt und begrüßte ihn bei einem der ersten Termine in seinem neuen Wirkungskreis. Die Gäste applaudierten kräftig und schlossen sich damit den guten Wünschen für das wichtige Ehrenamt an.

Nicht vorgestellt, aber herzlich begrüsst wurden die erste Dame der Stadt Pinneberg, die Bürgervorsteherin Frau Natalina di Racca-Boenigk und die Bürgermeisterin Urte Steinberg. Jens Büchner freute sich, beiden Damen einmal im Doppelpack einen schönen Abend wünschen zu können. Susan Burmester von der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg hatte zwei Königinnen an ihrer Seite, die amtierende Weinkönigin Denise Klaukien und ihre Nachfolgerin Franziska Drögemüller. Aus der großen Familie der Schützen konnte sich unser Ehrenmitglied des Verbandes, Horst Wundrack, über den Applaus freuen.


Nach den Grußworten des Kreispräsidenten Helmuth Ahrens und der Bürgermeisterin Urte Steinberg wollte der Kreisvorsitzende alle Gäste bitten, noch einmal einen Blick auf die scheidende Kreiskönigsrotte zu werfen, drehte sich um und sah in die verkniffenden Gesichter der Banner- und Fahnenträger auf der Drosteistreppe. Tapfer hielten sie alle Ihre Fahnen hoch und kämpften mit den Drehwinden an der Drosteifassade....
Büchner hatte das Kommando "Fahnen ab" vergessen. Sein Kommando kam noch in der Drehbewegung und die Gesichter entspannten sich schlagartig. Nun galt es, Yvonne, Thorsten und unseren König Andreas abzutakeln, ein Begriff aus der Seefahrt, der auch von den Schützen - allerdings ohne Romantik, dafür aber ehrenvoll - umgesetzt wird.

Fast selbstständig begannen die Profis um Kreispräsident Ahrens, Bürgervorsteherin di Racca-Boenigk und die Bürgermeisterin Steinberg unserer alten Königsrotte die Ehrenzeichen, die Ritter- und Königskette, abzunehmen.
Ohne Romantik eben, aber sehr ehrenvoll. Die Rotte bekam den Erinnerungsorden und die Blumen als Dank für ihr Jahr an der Spitze des Kreischützenverbandes Pinneberg. Bedankt von den Schützen mit einem dreifach, donnernden "Gut Schuss" wurden Sie gebeten, sich wieder in das letzte Glied einzureihen.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes erläuterte nun kurz das Prozedere, wie denn die neue Kreisrotte aufgestellt wird. Dem Kreispräsidenten ist es vorbehalten, eine willkührliche Zahl zu bestimmen, die zwischen 500 und 1000 liegen sollte. Dieser sogenannte Teiler bestimmt die Zusammensetzung der neuen Königsrotte. Bevor Büchner diese Zahl vom Kreispräsidenten wissen wollte, überraschte er Helmuth Ahrens mit der Frage, ob er nicht die Schirmherrschaft für die Kreisschützenproklamation übernehmen möchte, wie sein Vorgänger im Amt. Die Schirmherrschaft würde er sehr gerne übernehmen und er freue sich über die Anfrage der Schützen. Jetzt strahlte auch Jens Büchner, überreichte dem neuen Schirmherren die grüne Schützenkrawatte mit dem Kreiswappen und die Jubiläumsnadel "100 Jahre Kreisschützenverband Pinneberg".

Auch der neue Schirmherr wurde mit dem dreifachen Schützengruß von den Abordnungen mit ihren Majestäten begrüßt.

Nun war es an der Zeit, das Geheimnis des Teilers zu lüften. Herr Ahrens öffnete den Umschlag und mit der Zahl 711 konnte - außer den Vorstandsmitgliedern für den Sport - jetzt noch niemand so richtig etwas anfangen. Die Kreissportleiterin Ute Larsen und der stellvertretende Vorsitzende Bernd Sinner zogen sich zurück, um anhand des nun bekannten Teilers die neue Rotte zu bestimmen.
Diese Wartezeit nutzte der Musikzug der Rosenstadt Uetersen - unter der Leitung von Heinz-Georg Haker - und spielte auf zur Unterhaltung der Gäste der Kreiskönigsproklamation und der neugierigen Schützen, die mit Spannung auf das Ergebnis warteten.

Jetzt war es soweit: Büchner bekam das Blatt mit den Namen der neuen Königsrotte 2018. In diesem Augenblick hätte man auch eine Stecknadel fallen hören können, so ruhig wurde es auf dem Platz vor der Drostei.
2. Kreisritter und damit der Erste, der vortreten durfte, war Lennard Schröder, ein junger Schütze aus dem Halstenbeker Schützenverein.
Der Kreisvorsitzende beeilte sich, ihm einen sehr erfahrenen Mann als 1. Kreisritter an die Seite zu stellen, und rief Hinrich Krodel auf. Auch Hinrich ist ein Mitglied aus den Reihen der Halstenbeker Schützen.

Sehr gespannt waren die beiden Ritter, wer den nun mit Ihnen zusammen den Kreisschützenverband Pinneberg im Schützenjahr 2018/19 repräsentieren würde: Es wurde Peter Lohse, der seine Heimat im Pinneberger Bürger- und Schützenverein hat.


Unter großem Jubel und mit den Fanfarenklägen des Musikzuges Uetersen standen die drei nun da und konnten es noch gar nicht so richtig fassen. Von dem eingespielten Team um den neuen Schirmherren und der Bürgermeisterin wurden den neuen Würdenträgern die Ritter- und Königskette umgehängt. Sie wurden unterstützt durch die Weinköniginnen und den Vorstandsmitgliedern Ute Larsen und Bernd Sinner. Letzterer überreichte dem Kreiskönig Peter Lohse die große Majestätenscheibe des Kreisverbandes, die wie in jedem Jahr, von der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg gespendet wurde.


Der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft, Hermann Kunstmann, freute sich darüber, dass die Schildübergabe der neuen Majestät Peter Lohse ein Dauerlächeln auf das Gesicht zauberte.
Nach der Begrüßung der neuen Kreiskönigsrotte durch die Schützen gab es noch Blumen für die neuen Würdenträger und ein Glas mit Süßigkeiten für die scheidende Weinkönigin Denise. Der Kreisvorsitzende nahm noch einmal kurz den Schirmherren beiseite. Durch seinen randvollen Terminkalender hätte Helmuth Ahrens heute bestimmt noch keine Zeit gefunden, seiner Frau Blumen zu kaufen. Das hättenen wir ihm heute abgenommen, überreichen solle er sie aber bitte selbst.


Büchner bedankte sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, liess die Schützen mit Ihren Majestäten und Fahnenabordnungen wegtreten und die mischten sich sehr gerne unter die vielen Gäste des Weinfestes in Pinneberg.......

Text: Jens Büchner
Fotos: Hinrich Krodel

 


Helmuth Ahrens ist neuer Schirmherr

Am 20.06.2018 wurde Helmuth Ahrens zum Kreispräsidenten des Kreis Pinneberg gewählt.
Der Kreistag zu Pinneberg fällte sein Votum einstimmig.
Erst 9 Tage im Amt und schon richtete Ahrens ein erstes Grußwort an die Schützen des Kreises bei der Kreiskönigsproklamation.
Am 29.06.2018 übernahm Helmuth Ahrens die Schirmherrschaft der Kreisschützenproklamation, die jährlich vor der Drostei im Rahmen des Weinfest stattfindet.
Der Vorstandschef der Schützen, Jens Büchner, überreichte dem neuen Schirmherren eine Anstecknadel des Kreisschützenverbandes und eine grüne Schützenkrawatte mit dem Emblem des Kreises Pinneberg.

Text: Jens Büchner
Foto: Kreis Pinneberg



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