Aktuelle Ereignisse

Fröhliches Damenpokalschießen in Lieth

Die Kreisdamenleitrin Sabine Nickel lud am 09. Mai 2016 zum jährlichen Damenpokalschießen ein. Gastgeber war diesmal ihr Heimatverein Weidmannsheil Lieth. Mit nur 30 Teilnehmern war die Runde etwas kleiner als in den Vorjahren, aber trotzdem war die Stimmung wie das Wetter: heiter!

Nach dem Schießen ging es nahtlos in den gemütlichen Teil über. Die Damen aus Lieth hatten ein vielfältiges Salatbuffet aufgebaut, dazu gab es leckere Bratwurst vom Grill. Dafür gab es Beifall von den Gästen und auch den Aufsichten galt der Dank. Als alle gestärkt waren, schritt Sabine Nickel zur Siegerehrung. Folgende Damen waren siegreich und erhielten Pokale:

Damen B: 1. Yvonne Melder (306,2), 2. Serena Pardy (305,9)

Altersklasse:

1. Sabine Nickel (311,9), 2. Birgitta Grube (311,2), 3. Barbara Petersen (308,9)

Seniorinnen A:

1. Karin Kämper (310,9), 2. Rosemarie Zeidler (299,5), 3. Ute Mohr (287,8)

Seniorinnen B:

1. Ute Larsen (311,6), 2. Barbara Schöttler (304,6), 3. Inge Karp (290,5)

Seniorinnen C:

1. Christa Macknow (297,6), 2. Heidi Steenfatt (281,8), 3. Erika Wilke (277,3)

Seniorinnen D: 1. Ellen Grugel (298,4)

Text + Bild: M Peetz

Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen

Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen
Fahneneinmarsch die Delegierten stimmen ab

 

Volles Haus am 10. April 2016 in der Traditionsgaststätte „Zur Erholung“ in Uetersen. Erneut richtete der Schützenverein Uetersen von 1959 e.V. den Kreisschützentag aus und konnte den Dank des scheidenden Kreisvorsitzenden Bernd Röding entgegen nehmen. Die Leitung des Kreisschützentages war sogleich seine letzte Amtshandlung als Vorstandsmitglied des Kreisschützenverbandes Pinneberg. Nach 26jähriger verdienstvoller Tätigkeit für das Schützenwesen des Kreises, zuletzt sechs Jahre als Vorsitzender, geht Bernd Röding in den wohlverdienten Ruhestand. Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, Bürgermeisterin der Stadt Uetersen Andrea Hansen, MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann und der Präsident des Norddeutschen Schützenbundes Peter Kröhnert sowie KSV Vorstand Kurt Desselmann, machten ihre Aufwartung und wohnten der Versammlung des KSchüV bei. In ihren Grußworten wurden auch die Verdienste Bernd Rödings gewürdigt. Der SPD Bundestagsabgeordneter Dr. Ernst Dieter Rossmann hob in seiner Rede ferner die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und unterstrich hiermit die aktuelle Engagement-Politik der Bundesregierung. „Wenn es nicht Funktionäre gäbe, die funktionieren, wäre es um die Vereine schlecht bestellt.“ so Rossmann. Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, gern gesehener Gast bei den Schützen, versprach gut gelaunt: „Solange ich im Amt bin, werde ich die Schützen im Kreis Pinneberg unterstützen.“ Unterstützung brauchen die Mitgliedsvereine des Kreisverbandes schon, denn seit Jahren sind die Mitgliedszahlen insgesamt rückläufig und neue Konzepte für die Zukunft müssen her, so der scheidende Vorsitzende. Keine leichte Aufgabe für den neuen Vorstand. Bernd Röding ließ es sich nicht nehmen darauf hinzuweisen, dass die Wahrung der Tradition das eine sei, aber es doch in erster Linie um den Schießsport und die Sportlerinnen und Sportler der Vereine ginge. Hiermit leitete er galant zum sportlichen Ehrungsteil und der Würdigung des Sportjahres 2015 über. Viele erfolgreiche Kreissportler wurden unter großem Applaus für ihre sportlichen Erfolge auf Landes-und Bundesebene in 2015 ausgezeichnet (alle Namen im Anhang).

 

Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen
Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen
Einige der Geehrten v. l.: Lina Frühbrodt, Per Dietrichs, T.E. Burchard, A. Spieck, S. Pardy, G. Bertschus, H. Kliegel, B. Sinner, G. Elsen, M. Klode, B. Bruhn, H.-P. Hohmann, T. Zimmermann, K.-J. Bruhn, T. Zimmermann, U. Larsen, P. Kletzin, C. Schefe, M. Bokelmann.

 

Dieter Wenskat (SV Wilhelm Tell), Inge Lapp und Jens Büchner (SV Tornesch), Harald Timm und Rita Schwede (Barmstedter SG) sowie Hans-Joachim Dreffein (Kreisschützenverband) wurden für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verband mit Verdienst- und Verbandsnadeln in Silber beziehungsweise Gold geehrt.

 

Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen
von links: Peter Kröhnert, Jens Büchner, Harald Timm, Dieter Wenskat, Bernd Röding

 

Nach einer kurzen Pause erfolgte der Übergang zur Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung des Kreisschützenverbandes Pinneberg.
In seiner Abschiedsrede ließ Bernd Röding die letzten Jahrzehnte Revue passieren und betonte: „26 Jahre sind eine lange Zeit. Ich war in meiner ehrenamtlichen Laufbahn fast immer der Jüngste, und heute bin ich einer der Ältesten. Die Perspektiven verschieben sich und man denkt immer mehr an die Zeit zurück, als alles begann. Aber jetzt ist die Zeit für einen Wechsel gekommen. Ich wünsche meinem Nachfolger viel Erfolg.“
Die nachfolgenden Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer waren zur Zufriedenheit der Delegierten ohne Aussprache erfolgt.
Ehrengast und Ehrenvorsitzender des Kreisschützenverbandes Rolf Slomian höchst persönlich beantragte, nach dem Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes. Diese erfolgte prompt einstimmig.
Alle Posten konnten bei den anschließenden Neuwahlen besetzt werden. Neuer Vorsitzender der Kreisschützen ist Hans-Joachim Fix, der in Abwesenheit mit 64 der 68 abgegebenen Stimmen gewählt wurde. Der Ehrenvorsitzende des Schützenvereins Tornesch war zuvor auch schon einer von zwei Stellvertretern Rödings. Leider konnte Hans-Joachim Fix nicht persönlich am Kreisschützentag teilnehmen. Bernd Röding behielt nach Wunsch der anwesenden Delegierten die Versammlungsleitung. Ute Larsen bleibt Kreissportleiterin und Klaus-Jürgen Bruhn löst Hans-Joachim Dreffein als Schatzmeister ab. Das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt jetzt Jens Büchner, zweiter Stellvertreter ist Bernd Sinner. 1. Kassenprüfer wurde Thorsten Glismann (Halstenbek).

Nach den Wahlen hatte Jens Büchner das Wort und bat Bernd Röding nach vorne. Als Dank und Anerkennung für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand erhielt Bernd Röding die offizielle Urkunde mit seiner Ernennung zum Ehrenmitglied des Kreisschützenverbandes. Sichtlich gerührt nahm er diese entgegen.

 

Ereignisreicher Kreisschützentag 2016 in Uetersen
Bernd Röding und Jens Büchner

 

Der Kreisschützentag endete, wie er begonnen hatte, mit dem Defilee der Fahnenträger und den Traditionsfahnen der Vereine und des Kreisschützenverbands Pinneberg.

Sportehrennadel in Bronze als Landesmeister im Einzel (Jugend bis Platz 3) oder mit der Mannschaft:
Paul Moerler, Maximilian Maruska (Uetersener SG), Benedict Ahrens, Leon Seifert, (Elmshorner SG), Per Dietrichs (TSV Holm), Lina Frühbrodt (SV Borstel-Hohenraden), Helge Peters, Tjorben Heinssen, Mike Klode, Timo Zimmermann, Hans Peter Hohmann (SV Rellingen) Thomas Beise, Helga Patiz, Klaus-Jürgen Bruhn, Birgit Bruhn, Bernd Behnke, Uwe Vogt (SV Quickborn-Renzel), Bernd Sinner, Thor-Einar Burchard, Gerhardus Elsen (Pinneberger BuSV), Angela Spieck (Elmshorner SG), Sven Pardy, Henry Kliegel, Gerhard Bertschus (SC Tornesch)

Sportehrennadel in Silber als Teilnehmer im Einzel an den deutschen Meisterschaften:
Susanne und Jörg Imhoff (TSV Holm), Natja Patricia Kliegel (SV Tornesch), Norman Schütze, Angelika uns Ralph Nolte, Anita Schröder, Joachim Brehmer, Peter Kletzin, Klaus-Dieter Will (SV Quickborn-Renzel), Mara Schliemann (Elmshorner SG), Henrik Hachmann (Barmstedter SG), Matthias Bokelmann, Thomas Zimmermann, Hartmut Klemm, Carl Schefe, Ute Larsen (SV Rellingen).

(alle Fotos von Uwe Altemeier)

 


Abschied nach 26 Jahren Vorstand

 


Vorderladerschützin vom SV Quickborn-Renzel
bei der WM in Ungarn dabei

Vom 08. bis 10.April hat der Deutsche Schützenbund ein Sichtungsschießen für die National-mannschaft der Vorderladerschützen ausgerichtet.

Bei diesem Schießen wurden nach den internationalen Regeln des Weltverbandes zwei Wettkämpfe ausgetragen. Abweichend von den nationalen Regeln wird international nur ein 13 Schuss Programm in 30 Minuten geschossen und es gibt keine Probeschüsse.
Die 10 besten Schüsse werden dann gewertet, somit ist eine maximale Ringzahl von 100 Ringen möglich.

An diesem Schießen haben auch drei Schützen aus dem Kreisschützenverband Pinneberg mit den unterschiedlichsten Disziplinen teilgenommen.

Am ersten Wettkampftag lief es alles andere als gut und man war sich schon schnell sicher, dass es zu keiner Platzierung langen würde. Angelika Nolte vom Schützenverein Quickborn -Renzel schoss in ihrer Paradedisziplin 100m Freigewehr in der offenen Klasse (Whitworth) lediglich 89 Ringe und blieb somit 6-7 Ringe unter ihrer Leistung. Dies ließ sich anfangs nicht erklären aber eine intensive Ursachenforschung hat dann ergeben, dass ein Defekt am Gewehr vorlag. Dieser wurde abends noch schnell behoben.

Am zweiten Wettkampftag schoss Angelika dann mit dem Freigewehr 100m in der Damenklasse (Walkyrie) 96 Ringe und hatte somit eine gute Ausgangslage für den zweiten Durchgang am Sonntag. Nur zwei Damen lagen mit jeweils 100 Ringen (von 100) vor ihr.
Am Sonntag bestätigte Angelika dann mit nochmals 96 Ringen ihre Leistung. Die somit erzielten 192 Ringe langten für einen sicheren dritten Platz, womit sie sich in den Nationalkader schoss.

Als Mitglied der aktuellen Nationalmannschaft wird sie nun im August an der Weltmeisterschaft im Vorderladerschießen in Ungarn teilnehmen.

Über die dann dort erzielten Leistungen wird dann zu gegebener Zeit wieder berichtet werden. Wir wünschen Angelika jetzt schon mal alles Gute und wie man bei den Vorderladerschützen sagt immer trockenes Pulver.


Sachkundeprüfung KSchV Pinneberg

Am 05.und 12.+13 März 2016 wurde der Vorbereitungslehrgang für die Waffen-sachkundeprüfung und Standaufsicht auf der Schießsportanlage in Rellingen durchgeführt. Unter Leitung des Rellinger Schießsportleiters Matthias Mohr sowie dem Ausbilder Michael Simonmeyer und Germar Nolte erhielten die 24 Sachkundeanwärter praktische Unterweisung im Umgang mit Langwaffen und Kurzwaffen und lernten alle erforderlichen Sicherheitsauflagen die Aufsichten später zu beachten haben.
Nach den Vorgaben des Fragenkataloges des NDSB wurde die umfangreiche Theorie vermittelt. Die Prüfung folgte eine Woche später am 20. März 2016. Nach kurzer Einleitung wurden von der Kreissportleiterin Ute Larsen die Fragebögen verteilt. Der theoretische Teil der Prüfung wurde von Birgit Bruhn, der stellv. Kreissportleiterin beaufsichtigt. Die praktische Prüfung wurde von Matthias Mohr und Michael Simonmeyer durchgeführt.
Nach Auswertung der Prüfungsbögen und der praktischen Prüfung auf den Schießständen gab Ute Larsen bekannt, dass alle bestanden haben.

Die Sachkundeprüfung bestanden:
Mauricio Arndt, Jesse Meyhoefer, Finn Marvin Karnbach, Marcus Staroske, Britta und Thomas Stoffers, Roman Galiardt, Adina Tumforde, Alexander Riefenstahl, Günther Dilli (SV Rellingen), Sven Carstens, Sascha Ganci, Sven Poppe, Thomas Schreiter, Andreas Seibt, Björn Brüning (SV Quickborn-Renzel), Mark Suhr, Sven Schröder (SV Tornesch), Sönke Bruns, Daniel Grams, Markus Joram, Karl Lohfink, Lars Tensfeld, Söhnke Dencker (TSV Holm)

Ute Larsen (Kreissportleiterin)


Kreisschützentag 2016

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,
hiermit laden wir nach §15 unserer Satzung zum Kreisschützentag 2016 nach Uetersen am Sonntag den 10. April 2016 um 10:30 Uhr ein.

Für weitere Informationen klicken Sie auf die Einladung 
 

 


Tandemschießen der Kreisdamen

Am 9.11.15 hatte die Kreisdamenleiterin Sabine Nickel zum Tandemschießen nach Halstenbek eingeladen. Neben den Gastgeberinnen fanden sich zahlreiche Schützinnen aus Uetersen, Tornesch, Elmshorn, Lieth, Rellingen und Schenefeld ein, um in zusammengelosten Paaren zum Schießen anzutreten. Geschossen wurden je 20 Schuss Luftgewehr-Auflage ohne Probe und die Ergebnisse wurden addiert. Die Aufsicht und Auswertung übernahmen einige Halstenbeker Herren. Ganz diplomatisch ehrte Sabine Nickel das beste Paar, ein Paar aus dem Mittelfeld und das Paar mit dem kleinsten Ergebnis. So konnten sich Barbara Petersen (Halstenbek) und Ellen Grugel (Lieth), Helga Peetz (Elmshorn) und Inge Karp (Rellingen), sowie Serina Pardy (Tornesch) und Gisela Maack (Halstenbek) über weihnachtliche Präsente freuen.
Nach dem Sport war Stärkung angesagt. Die Damen des Halstenbeker Schützenvereins bewirteten die Gäste mit einem reichhaltigen und schmackhaften Buffet, für das es viel Applaus gab. Die Kreisdamenleiterin freute sich über einen gelungenen Abend und bedankte sich bei Halstenbek für die Gastfreundschaft.


Kreiskönigstreffen beim Halstenbeker SV

Auf Einladung des Ehrenvorsitzenden des Halstenbeker SV v. 1886 e.V. und amtierenden 2. Kreisritter, Karsten Sohrt, trafen sich am 06. Nov. 15 der amtierende Kreiskönig Klaus-Peter Schliemann vom Post SV Elmshorn, sowie die ehemaligen Kreiskönige des Kreisschützenverbandes Pinneberg mit ihren Partnern zu einem gemütlichen Beisammensein im Schützenhaus des Halstenbeker SV. Karsten Sohrt konnte dabei von den 18 Kreiskönigen 13 begrüßen, unter ihnen auch der 92-jährige Hellmut Imbeck (Kreiskönig 2004/05 ) sowie den Ehrenvorsitzenden des Kreisschützenverbandes, Rolf Slomian. Sohrt betonte in seiner Ansprache, dass es ihm bei seiner Einladung besonders darum ging, den Zusammenhalt unter den Vereinen zu fördern und das Brauchtum im Kreisschützenverband Pinneberg zu stärken.

Hinrich Krodel, Kreiskönig 2005/06 und 2010/11, überraschte die Teilnehme mit einem Tischbanner, das er eigens für diese Veranstaltung hat fertigen lassen. Es soll künftig den Tisch bei Zusammenkünften der Kreiskönige zieren. Nach dem gemeinsamen Essen stand das Ausschießen einer Bildscheibe auf dem Programm. Sieger dieses Wettbewerbs wurde Rolf Harbeck, Kreiskönig 1998/99. Im Verlauf des Abends wurde angeregt diskutiert über das Schützenwesen, den Schießsport und die Tradition an sich gesprochen. Dabei wurde eine Idee geboren, die die Gründung eines Vereins „Kreiskönige e.V.“ zum Erhalt und zur Wahrung des Brauchtums vorsieht. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Veranstaltung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollte.

Siehe auch hierzu unsere Fotogalerie!

Text und Bilder: Hinrich Krodel


Manfred Heiland schießt den Vogel ab

Traditionell trafen sich am 25. Oktober 2015 wieder die Mitglieder der Schützenvereine aus Rellingen, Pinneberg und Halstenbek um gemeinsam das Vogelschießen durchzuführen. Bereits zum 26-sten Mal fand die Veranstaltung statt.

Ausrichter war der Halstenbeker Schützenverein auf seiner Schießsportanlage am Schützenplatz in Halstenbek. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe der Regularien begann der Schießbetrieb mit jeweils 5 Teilnehmern in 9 gemischten Rott`s. Als erste Würde musste das Zepter vom Rumpf abgeschossen werden, danach der Reichsapfel, die Klauen, die Flügel, der Stoß, die Krone, der Kopf und als Höhepunkt der Rumpf.
Per Videoübertragung verfolgten die Mitglieder das Geschehen auf dem Schießstand im Clubraum der Vereinsgaststätte. Die erste Würde, das Zepter, fiel um 10.35 Uhr und um 12.29 Uhr die sechste Würde, der rechte Flügel. Gerade rechtzeitig um eine Mittagspause einzulegen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mitglieder des Halstenbeker SV fünf und der Schützenverein Rellingen eine Würde errungen.



Zielsicher zeigten sich die Teilnehmer auch nach der einstündigen Mittagspause. Bereits um 13.51 Uhr fiel die siebte Würde, der Stoß. Daumendrücken war immer dann angesagt, wenn eine Würde vor dem Fall stand und ein Mitglied des eigenen Vereins die Entscheidung herbeiführen konnte. Die letzte Würde, der Rumpf, fiel um 14.52 Uhr. Manfred Heiland war es, der den finalen Schuss abgab und damit die Würde des Vogelkönigs für sich entscheiden konnte. 1149 Schuss waren notwendig, um den auf 25 Meter Entfernung montierten Holzvogel in seine 10 Einzelteile zu zerlegen. Den Mannschaftspokal sicherte sich der Halstenbeker SV mit sechs Einzelwürden vor Rellingen mit 3 und Pinneberg mit 1 Würde. 


Die Auszeichnung der neuen Würdenträger erfolgte durch jeweils einen Vertreter der teilnehmenden Vereine. Der Ehrenvorsitzende des Halstenbeker SV, Karsten Sohrt, zeigte sich über die gelungene Veranstaltung erfreut, sprach den Dank der Teilnehmer für die gute Organisation aus und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

Würdenträger 2015:

Halstenbeker Schützenverein v. 1886 e.V.
Gisela Maack ( Zepter ), Sigrid Kleinz ( Reichsapfel ), Gisela Maack ( lk. Klaue ), Wolfgang Siebert ( re. Klaue ), Wolfgang Siebert ( lk. Flügel ), Manfred Heiland ( Rumpf / Vogelkönig )

Schützenverein Rellingen v. 1952 e.V.
Helmut Hatje ( re. Flügel ), Manfred Witt ( Krone ), Salvatore Lamartine ( Kopf )

Pinneberger Bürger- u. Schützenverein v. 1873 e.V.
Karl-Heinz Jenss ( Stoß )
 


Der Kreiskönig ist von der ganz schnellen Truppe ...

In den vergangenen Jahren haben sich die Kreismajestäten immer Zeit gelassen, ihre Kreiskönigsscheibe aufzuhängen. Nicht aber unser amtierender Kreiskönig - er hat in der letzten Woche im Beisein einiger Kreisvorstandsmitglieder, seinen beiden Rittern und etlichen Vereinsmitgliedern vom PSV Elmshorn seine Scheibe angenagelt.

Zuvor konnten sich die Gäste an einem hervorragenden Buffet laben, zu dem Klaus-Peter Schliemann eingeladen hatte. In einer kurzen Ansprache bedankte sich der Kreisvorsitzende Bernd Röding für die Einladung und die tolle Bewirtung. Agnes Möller als 1. Kreisritter, Karsten Sohrt als 2. Kreisritter sowie der stellvertretende Vorsitzende Hanjo Fix, die Kreisschriftführerin Tanja Schliemann, die Kreisjugendleiterin Martina Peetz sowie weitere Gäste von der Elmshorner SG verfolgten aufmerksam das Geschehen zusammen mit den Gästen vom PSV Elmshorn. Ohne große Probleme wurde die Scheibe an die Wand genagelt.

Der Kreisvorsitzende Bernd Röding schwang den Hammer um vorab den Nagel in die Wand zu schlagen. Mit drei Hammerschlägen, wobei der erste Schlag für das Haus mit viel Sonne sei, der zweite Schlag für die Familie mit Glück und Gesundheit und der dritte Schlag für den König, dass er immer gesund und munter bleibe.

Die Arbeit ist vollbracht, die Kreiskönigsrotte – mit dem Kreisvorsitzenden - nach getaner Arbeit.

Die beiden Kreisritter überreichten anschließend noch ein Erinnerungsbild von der Proklamation, das schnell den richtigen Platz an der Wand gefunden hatte. Ein großes Dankeschön auch an Martina Peetz, die an diesem Abend als „rasende Reporterin“ dabei war. Siehe Bildergalerie.


Großkaliberschießen der Damen am 08. August 2015

Zwei Jahre mussten die Kreis-Damenleiterinnen auf diesen Termin warten, endlich waren es genug Teilnehmer und der Pokal konnte wieder ausgeschossen werden. Die Disziplinen waren GK Revolver .38 Spezial, Schwedenmauser, KK mit Zielfernrohr 100m und Perkussionsgewehr 50m. 10 Damen hatten den Weg nach Quickborn gefunden und einige neue Gesichter waren auch dabei.

Die Aufregung war groß als es hieß: Gehörschutz und Schutzbrillen werden benötigt. Wer keine mit hatte bekam alles gestellt, denn ohne diesen Schutz werden solche Kaliber nicht geschossen.

Es wurden jeweils 3 bzw. 5 Schuß unter fachkundiger Anleitung einiger netter Herren aus Quickborn gemacht. Die Kaffeetafel auch schon gedeckt als alle Damen den Wettkampf beendet hatten. Da jeder etwas Kuchen mitgebracht hatte, gab es ein reichhaltiges Kuchenbüfett zudem natürlich auch die Aufsichten eingeladen wurden. Dann kam die Pokalverleihung. Es gab für jeden eine Urkunde, zwischen der einzelnen Plätzen war meist nur ein Ring Abstand. Pokalgewinnerin wurde Yvonne Melcher vom Halstenbeker SV. Dieses Jahr hatte ein Schütze einen Sonderpreis für die Beste Kurzwaffen-Schützin gestiftet, einen Föhn in Form eines Revolvers, dieser Preis ging an Uta Gutsche von der SSG Schenefeld.

Es war wieder ein gelungener Nachmittag und alle hatten mit Spaß viel gelernt.

 


Rellinger Schützenverein eröffnet den ersten elektronischen Schießstand für Druckluftwaffen im Kreisschützenverband Pinneberg

Seit vielen Jahren konnten die Rellinger Sportschützen die modernste Technik im Schießsport nur auf größeren Veranstaltungen wie Landesmeisterschaften oder Deutschen Meisterschaften nutzen.

Die Rede ist von elektronischen Schießscheiben, welche die herkömmlichen Papierscheiben ablösen. Das bedeutet: man hat einen elektronischen Messrahmen, auf den geschossen wird, und beim Schützen steht ein Monitor, der die hochpräzisen, von einem Rechner ausgewerteten Treffer anzeigt.

Die Sportschützen haben diese moderne Technik nun auf ihrem neu umgebauten Druckluftwaffen-Schießstand installiert; insgesamt 10 Anlagen stehen dort zu Verfügung, auf die je nach Wahl des Schützen Luftgewehr bzw. Luftpistole geschossen werden kann.

Damit hat Rellingen nun den ersten elektronischen Druckluftwaffen-Schießstand im Kreisschützen-verband Pinneberg.

Durch diese neue Technik werden sich die Schützen noch besser auf große Wettkämpfe vorbereiten können. Auch für die Schützenjugend ist es ein großer Schritt zu noch besseren Trainingsmöglich-keiten, und die Jugendlichen, die als erste die neuen Anlagen bereits testen durften, bestätigen das auch.

Dieses war nur möglich durch viele Geldspenden und tatkräftige Unterstützung beim Bau der Anlagen innerhalb des Vereins und nicht geringe Zuschüsse seitens der Gemeinde Rellingen sowie des Landessportverbandes, wofür sich der Schützenverein ganz herzlich bedanken möchte.

Der Verein würde sich freuen, wenn die Rellinger Bevölkerung und auch andere am Schießsport interessierte Anwohner aus dem Umkreis sich die neue Anlage anschauen und vielleicht auch zum Schnupperschießen vorbeikommen würden. Die Rellinger Sportschützen freuen sich stets über neuen Mitgliederzuwachs in ihren Reihen.

Die Rellinger Schützen können nun modern und sicher von 10m bis 100m fast alles schießen, was der Deutsche Schützenbund anbietet, auch der Bogenschießsport ist vertreten, welcher in der letzten Zeit stark zugenommen hat.

Es wird besondere Angebote für neue Mitglieder in den Monaten August bis Oktober geben.

Für die Rellinger Jugend wird vom Verein in der Ferienzeit noch ein Programm angeboten, welches noch in dieser Zeitung veröffentlicht wird.

 


Quickborner Vorderladerschützen kehrten erfolgreich aus Pforzheim von der Deutschen Meisterschaft zurück

Sieben SchützenInnen mit 14 Starts dürften auch in diesem Jahr wieder an der DM teilnehmen. Mit Betreuer n ging es aus dem kühlen Norden in die Hitze von Pforzheim. Bei den Temperaturen waren einige Schützen mit ihren Ergebnisse am Freitag nicht zufrieden. Am Samstag hatten sich alle akklimatisiert und schossen hervorragende Platzierungen und hatten auch Nationalkaderschützen hinter sich gelassen. Am Sonntag bei den Steinschlossdisziplinen schosse sich Günther Giesbrecht und Ralph Nolte ins obere Drittel der Ergebnisse und wurden wieder mit der goldenen Anstecknadel belohnt, diese Nadel bekam Angelika Nolte schon am Samstag für ihr Ergebnis mit dem Freigewehr 100m. Somit hatten drei Starter von sieben Quickborner n es ins erste Drittel der Ergebnislisten geschafft, dieser Erfolg kann sich sehen lassen, da Deutschland in der Weltrangliste ganz oben in den Vorderladerdisziplinen steht.


Fast alles in Elmshorner Hand

Bei strahlendem Kaiserwetter wurde zum 18. Mal die Kreiskönigsotte proklamiert. Trotz der Wärme fanden viele Vereine den Weg nach Pinneberg, um die Kreiskönigin Heike Klein sowie die Ritter Udo Schöttler und Uschi Rohwer würdig zu verabschieden. Nach dem Abschreiten der Front zogen die Schützen mit dem Fanfarenzug Rosenstadt Uetersen vor die Drostei, wo im Rahmen des Pinneberger Weinfestes die Proklamation stattfinden konnte.

 

Vor den Fahnenabordnungen der anwesenden Vereine begrüßte der Kreisvorsitzende Bernd Röding den Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann, der zum 12. Mal die Schirmherrschaft der Kreiskönigsproklamation übernommen hatte. In seinem Grußwort betonte der Kreispräsident seine persönliche Wertschätzung für die Schützen. „Sie stehen für das Festhalten an Traditionen und Werte, was nie an Bedeutung verliert“. Auch Pinnebergs Bürgervorsteherin Natalina Boenigk stellte die mit dem Schützenwesen verbundenen Traditionen in den Mittelpunkt ihres Grußwortes. Dann war es endlich soweit: der Kreispräsident gab den aktuellen Teiler bekannt. Als 2. Kreisritter wurde Karsten Sohrt (Halstenbeker SV) proklamiert, gefolgt vom 1. Ritter Agnes Möller (Elmshorner SG). Unter großem Beifall wurde dann der 1.Vorsitzende vom PSV Elmshorn, Klaus-Peter Schliemann zum neuen Kreiskönig proklamiert.

 


Die Tornescher Kreiskönigsrotte 2014 / 2015 verabschiedet sich und die „Neuen“ stehen schon in den Startlöchern.

In wenigen Tagen ist es soweit. Für Heike Klein, Kreiskönigin 2014 / 2015 heißt es am 03. Juli vor der Pinneberger Drostei von ihrem Amt Abschied zu nehmen. Bevor die Königin jedoch diesen schweren Schritt erledigen muss, war ein Teil des Kreisvorstandes und die beiden Ritter im heimischen Domizil der Königin zusammen gekommen, um das äußere Zeichen ihrer ehemaligen Amtszeit, ein Königsschild an die Wand zu nageln.

Ein königliches Jahr geht zu Ende: Siegfried und die Kreiskönigin Heike Klein beobachten
Hanjo bei seinem handwerklichen Geschick.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Hans-Joachim Fix schwang den Hammer um vorab den Nagel in die Wand zu schlagen. Mit drei Hammerschlägen, wobei der erste Schlag für das Haus mit viel Sonne sei, der zweite Schlag für die Familie mit Glück und Gesundheit und der dritte Schlag für die Königin, dass sie immer gesund und munter bleibe. Dann wurde das Königsschild mit Hilfe der beiden Ritter Udo Schöttler und Uschi Rohwer (alle SV Tornesch) befestigt.

 

ZuDie Arbeit ist vollbracht, die Kreiskönigsrotte nach getaner Arbeit.

Bevor die Kreiskönigin zu einem leckeren Imbiss zu Tisch bat, erhielt sie von ihren Rittern noch ein Erinnerungsbild der Proklamation im letzten Jahr. Unter den neugierigen Blicken des stellvertretenden Vorsitzenden Jens Büchner, der Kreisjugendleiterin Martina Peetz und der Kreisschriftführerin, Tanja Schliemann, wurde das Geschenk ausgepackt und stolz den anwesenden Gästen präsentiert.

Die scheidende Kreiskönigsrotte: Heike Klein, Udo Schöttler und Uschi Rohwer

Bevor alle zum gemütlichen Teil übergingen, war Barbara Schöttler noch fleißig und schoss das Erinnerungsfoto für die Gastgeberin und für ihre Gäste.
 

In der ersten Reihe die Kreiskönigsrotte mit Uschi Rohwer, Heike Klein, Udo Schöttler.
In der zweiten Reihe Siegfried Klein, Tanja Schliemann, Hanjo Fix, Martina Peetz und Jens Büchner


Mehrwaffenwettkampf der Kreisdamen am 10. Juni 2015

Bei der Elmshorner Schützengilde trafen sich 34 Schützinnen aus dem Kreis Pinneberg und schossen den Mehrwaffenwettkampf mit Luft- und Kleinkalibergewehr Auflage. Es waren jeweils 20 Schuss abzugeben und die Ergebnisse beider Disziplinen wurden addiert.

Bereits um 17:30 starteten die ersten und bis kurz nach 20 Uhr waren die letzten Starterinnen fertig, so dass man zum gemütlichen Teil übergehen konnte. Die Gastgeberinnen der Elmshorner Schützengilde hatten ein schmackhaftes Buffet vorbereitet. Dass kaum etwas übrig blieb, war der beste Beweis, dass es allen geschmeckt hat. Mit viel Beifall bedankten sich die Gäste.

Anschließend ehrte Sabine Nickel zusammen mit der Kreissportleiterin Ute Larsen die siegreichen Damen aus den Klassen Damen B bis Seniorinnen D. Dieses breite Teil-nehmerfeld zeigt wieder einmal, dass Schießsport in jedem Alter Spaß macht und erfolgreich ausgeübt werden kann!

Nach dem Gruppenfoto mit den Pokalgewinnern war Sabine Nickel froh, dass ihr erster Wettkampf so reibungslos und harmonisch abgelaufen ist. Ihr Dank geht an den gastgebenden Verein und die Aufsichten, Wiederholung nicht ausgeschlossen!

 


Kreismeisterschaft Bogen im Freien 2015 unter optimalen Bedingungen

Mit 47 Bogensportlern wies die diesjährige Kreismeisterschaft im Freien eine deutliche Steigerung an Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr auf. Bei den Vereinsmeisterschaften, die für die Qualifikation zur Teilnahme an der Kreismeisterschaft vorausgegangen waren, hatte manch ein Schütze im wahrsten Sinne im Regen gestanden. Diesmal spielte das Wetter mit und zeigte sich bei trockenen, zeitweise sogar schon fast zu sonnigen Stunden von seiner besten Seite. Auch der Bogenschießplatz war von den Mitgliedern der Uetersener Sportgemeinschaft wieder optimal hergerichtet worden. Für das leibliche Wohl und ausreichend Getränke für die Sportler wie auch für Angehörige, die die Meisterschaft als Zuschauer verfolgen wollten, war gesorgt.

Bei der Durchführung des Turniers wurden der Kreisbogenreferent Jörn Kreimann und die Kreissportleiterin Ute Larsen durch die beiden Kampfrichter, Jan Verdel und Katja Bartel, unterstützt.

Aus sportlicher Sicht gab es natürlich wieder den einen oder anderen Favoriten aus dem Vorjahr. Aber es hatten sich auch eine ganze Reihe neuer Schützen qualifiziert, so dass ein spannendes Ergebnis für die Kreismeister zu erwarten war.

Kreismeister Recurve Herren wurde Viktor Gerner (USG), ein langjähriger Bogenschütze. Bei den Schülern A männlich ist es Nick Busse (TuS Borstel-Hohenraden), der im Vorjahr noch in der Altersklasse Schüler B angetreten war. Schüler A weiblich gewann Katharina Paepcke (TSV Holm) erstmalig die Meisterschaft. Paul Moerler von den Schülern B konnte seine Ringzahl gegenüber dem Vorjahr sowohl von der KM wie auch LM deutlich steigern. Seine Qualifikation für die LM ist somit eigentlich schon sicher. Bei den Schülern C zeigten Felix Maruska (USG) und Lina Frühbrodt (TuS Borstel-Hohenraden) erstmalig ihr Können. Diese beiden Namen sollte man für die Zukunft gut im Blick behalten. Mit Niels Possehn (neu in der Jugendklasse), Michael Offermann (alter Hase der Altersklasse) und Volker Carstens (Senior C) stellte der TSV Holm drei weitere Kreismeister. Otto Lütkemeyer vom USG (Senior A) war erstmalig an einer KM im Freien beteiligt.

Bei den Compoundschützen dominierten wieder das Ehepaar Susanne und Jörg Imhoff (Damen und Herren Altersklasse).

Bei den Blankschützen wurden bis auf zwei Ausnahmen alle Kreismeister von der Elmshorner SchG gestellt: Marina Schauer (Damen), Benedict Ahrens (Schüler A), Carol Winkler (Jugend), Thorben Süß (Junioren), Heidi Liebenberg (Damen Altersklasse) und Hartmut Preuß (Senioren A). Bei den Herren Altersklasse gewann Josef Lux (TSV Holm) und den Senioren A weiblich Claudia Meik-Pinnow (TuS Borstel-Hohenraden) die Kreismeisterschaft.

Den Schützen, die sich mit ihrer Ringzahl für die Landesmeisterschaft qualifizieren konnten, drücken wir fest die Daumen und wünschen: Alles ins Gold.


Sachkundeprüfung

Am 21. März und 11. und 12. April 2015 wurde der Vorbereitungslehrgang  für die Waffensachkundeprüfung und Standaufsicht  auf der Schießsportanlage in Rellingen durchgeführt.

Unter Leitung des Rellinger Schießsportleiters Matthias Mohr sowie dem Ausbilder Michael Simonmeyer erhielten die 19 Sachkundeanwärter praktische Unterweisung im Umgang mit Langwaffen und Kurzwaffen und lernten alle erforderlichen Sicherheitsauflagen die Aufsichten später zu beachten haben. Nach den Vorgaben des Fragenkataloges des NDSB wurde die umfangreiche Theorie vermittelt.

Die Prüfung folgte zwei Wochen später am 25. April 2015. Nach kurzer Einleitung wurden von der Kreissportleiterin Ute Larsen die Fragebögen verteilt. Der theoretische Teil der Prüfung wurde von Birgit Bruhn, der stellv. Kreissportleiterin beaufsichtigt. Die praktische Prüfung wurde von Matthias Mohr und Michael Simonmeyer durchgeführt.
Nach Auswertung der Prüfungsbögen und der praktischen Prüfung auf den Schießständen gab Ute Larsen bekannt, dass alle bestanden haben.

Die Sachkundeprüfung bestanden:
Henrik Hachmann, Tim Kielau, Niklas Naundorf (Barmstedter SG), Detlef Müller, Stefan Rönnebeck (SV Rellingen), Daniel Doray, Kay Drews, Marko Ewald, Steffen Just, Jörg Werth (SV Quickborn-Renzel), Klaus Steefatt, Günther Hoppe (SV Tornesch), Doris Petersen (Elmshorner SG), Nicolas berens, Julian Finsterwalder, Heinrich Plauschinat, Schristian Stege, Boris Tiedke, Mirko Woemcke (TSV Holm)

Ute Larsen (Kreissportleiterin)



59. Deutsche Schützentag in Hamburg

Mehr als 3.000 Schützen trafen sich am 1. Maiwochenende in Hamburg zum Deutschen Schützentag 2015. Auch unser Kreisverband war mit einer großen Abordnung vertreten und marschierte mit Vereinen und Verbänden aus ganz Deutschland vom Rathausmarkt zum Michel. Unser Verband präsentierte sich – ganz nach den Worten von Weihbischof Jaschke – farbenfroh den Hamburger Besuchern. Vorab der Musikzug Rosenstadt Uetersen, gefolgt vom Kreisbanner mit den beiden Kreisrittern Udo Schöttler und Uschi Rohwer. Dahinter folgten die Fahnengruppe unseres Verbandes und unsere Schützen bunt gemischt.

Bildergalerie


Erfolgreicher Kreisschützentag in Uetersen

Das Schützenwesen wird in der Rosenstadt groß geschrieben. Neben der Uetersener Schützengilde von 1545 und dem Schützenverein Uetersen von 1959 hält die Uetersener Sportgemeinschaft mit ihrer Bogensportabteilung die Fahne des Schießsports hoch. Das wurde auch gestern, während des Kreisschützenverbandstages gewürdigt, der in der zentralen Stadt des Kreises (Kreispräsident Burkhard E. Tiemann) ausgerichtet worden war.

Rund 70 Delegierte kamen in der Gastwirtschaft Zur Erholung zusammen, um zu ehren, zu wählen und zu beschließen. Auch der Kreisschützenverbandstag 2016 wird in Uetersen stattfinden, lautete ein Beschluss. Ausrichter ist erneut der Schützenverein Uetersen.

 

Zu Beginn des Kreisschützentages zogen die Fahnenträger in den Festsaal ein

Begrüßt werden konnten eine Reihe von Ehrengästen. An der Spitze der Kreispräsident. Der erinnerte daran, dass er dieses Verbandstreffen seit nunmehr zwölf Jahren besucht. Und das gerne tue. Tiemann reflektierte auf den Amoklauf von Winnenden und sagte, dass Waffen nur dann Unglück anrichten könnten, wenn sie in falsche Hände gerieten.

Anwesend war zudem der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. Der Bundespolitiker hob in seinem Grußwort hervor, dass das Schützenwesen Teil des Kulturgutes des Kreises sei. Gerade in Uetersen zeige sich das. Rossmann lobte die Nachwuchsarbeit des Kreisschützenverbandes und auch den Mut, nach vorne zu schauen. Die Kraft eines Verbandes zeige sich auch in der Bereitschaft, neue Ideen in die Gemeinschaft hineinzugeben und neue Formen für das Gemeinschaftsleben zu erarbeiten.

Andreas Faust nahm als Erster Stadtrat in Stellvertretung für die Bürgermeisterin teil. Er sagte, dass die Uetersener Politik das Ehrenamt zu schätzen wisse und dieses nicht allein lasse. Er freue sich, so viele Anwesende begrüßen zu können. Kurt Desselmann sprach im Namen des Kreissportverbands. Ohne die Schützen gehe es nicht, so der Funktionär. Vorschriftenlage, Wertewandel und die demografische Entwicklung trügen dazu bei, dass es hinsichtlich der Mitgliederentwicklung nicht besser werde. „Haben Sie immer Mut zu neuen Ideen“, so Desselmann.

Hoher Besuch war vom Norddeutschen Schützenverband angereist. Der Chef selbst, Präsident Peter Krönert, ergriff das Wort. Zentrales Thema sei die Mitgliedergewinnung, mahnte er. Für die Zukunft des Schützenwesens sei es wichtig, dass der Breiten- und der Leistungssport gleichsam gefördert werden. An die Delegierten der Vereine appellierte er, das Feuer durch neue Ideen weiterzugeben. Im Kreis gebe es bei 2173 Mitgliedern ein leichtes Plus. Hier sei man also auf einem guten Weg.

Thema des NDSB-Präsidenten war zudem das Landesleistungszentrum, das in Kellinghusen errichtet werden soll. Hier bläst dem Präsidenten eisiger Wind von Vereinsseite ins Gesicht, sollen diese doch per Sonderumlage (17,70 Euro pro Mitglied) dazu beitragen, den 600000-Euro-Bau zu finanzieren. Dass der nächste Verbandstag auf NDSB-Ebene kein leichter werden wird, war auch dem Grundtenor der Versammlung bei Ratjen zu entnehmen. Der war nämlich eher kritisch. Auch Bernd Röding, Vorsitzender des Kreisschützenverbands, regte an, noch einmal über alternative Finanzierungsmodelle nachzudenken.

Röding sagte ferner, dass er im kommenden Jahr als Vorsitzender ausscheiden werde. Das Feld bei den Schützen ist aber offensichtlich gut bestellt. Hans-Joachim Fix erklärte, dass er 2016 kandidieren wolle. Der bisherige Schriftführer im Kreisverband wurde von den Delegierten zum 1. Stellvertreter Rödings gewählt. Fix ist dabei Nachfolger des 2014 verstorbenen Uwe Bichel, der während der Versammlung mehrfach gewürdigt wurde.

Kreiskönigin Heike Klein erhält die Kreiskönigsscheibe aus den Händen von Bernd Röding

Text und Fotos: Klaus Plath, Uetersener Nachrichten

Der KSchüV Pinneberg stellt die neue Kreisdamenleiterin vor

Die Kreisportleiterin Ute Larsen hatte zur Damenrunde eingeladen und so trafen sich die Damenleiterinnen aus sieben Vereinen. Hauptthema war, wer ist bereit, die Funktion einer Kreisdamenleiterin zu übernehmen. Sabine Nickel (Lieth) erklärte sich zur Freude aller Damen bereit, dieses Amt zu übernehmen. Auch über die kommenden Veranstaltungen wurden sich die Damen schnell einig:

10.06. Mehrwaffenwettkampf bei der Elmshorner SG – ab17:30 Uhr
08.08. Großkaliberschießen in Quickborn – 14:00 Uhr
09.11. Tandemschießen in Halstenbek – ab 17:30 Uhr


von links nach rechts: Uschi Rohwer - Tornesch, Irma Grigo – Elmshorner SG, Sabine Nickel –
Lieth, Gretel Behnke – Quickborn, Barbara Petersen – Halstenbek,
stehend: Erika Wilke – Lieth, UteLarsen, Kreissportleiterin, Karin Kämper – SSG Schenefeld
 


 

Der Kreisschützenverband Pinneberg trauert um seinen
1. stellvertretenden Kreisvorsitzenden Uwe Bichel.

Völlig überraschend erreichte uns die Nachricht, dass Uwe Bichel am 07.12.2014 im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Er hat uns, seinen Vorstandskollegen, trotz seiner schweren Krankheit, immer wieder das Gefühl gegeben, es wird schon wieder werden und hat sich dabei tatkräftig in die Verbandsarbeit eingebracht.

Sein ehrenamtliches Engagement begann in den 70er Jahren als Vorsitzender des Postsport Vereins Uetersen, der 1999 in die „Uetersener Sportgemeinschaft“ umbenannt wurde. Krankheitsbedingt gab er 2008 dort die Vorstandsarbeit in jüngere Hände. Auch andere Vereine profitierten von seiner Idee, den Bogensport weiter zu entwickeln. Beim TSV Holm hat er seit der Gründung (1989) tatkräftig die Bogensparte aufgebaut. Durch seine Hilfe und sein Fachwissen konnte der Bogensport auch in weiteren Vereinen, z.B. in Tornesch und in Borstel-Hohenraden etabliert werden.

Für seine langjährige Tätigkeit bei der USG wurde Uwe Bichel 2010 dort zum Ehrenmitglied ernannt.

Neben seiner Vereinstätigkeit war er auch über mehrere Jahre als Landesbogenreferent tätig. Mehr als zwei Jahrzehnte arbeitete er, mit einer Unterbrechung, als Kreisbogenreferent im Kreisschützenverband mit. Die Ausbildung der Jugendlichen lag ihm besonders am Herzen. Sein Spruch war immer „Die Jungen werden mit den Alten alt und die Alten bleiben durch die Jungen jung“.

2011 wurde Uwe Bichel zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. Seine Liebe gehörte nach wie vor dem Bogensport und der Pressearbeit. Von seinen schnellen und aktuellen Texten und Bildern lebte und lebt unsere Homepage.

Wir, der Kreisschützenverband Pinneberg, trauern um einen zuverlässigen, gelegentlich auch querdenkenden Schützenbruder, dem wir zu großem Dank verpflichtet sind und ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.

 





Kreisschützenverband Pinneberg | Holmbekskamp 8 | 25436 Tornesch | Telefon: 04122 54296 | info@kreisschuetzenverband-pinneberg.de

site created and hosted by nordicweb