Aktuelles


Starke Auftritte bei der Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026 in Bargteheide

Am 31. Januar und 1. Februar 2026 fand in Bargteheide die Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026 statt. Unser Kreis war dabei mit einer starken Delegation vertreten: 6 Schützen vom TSV Holm, 11 Schützen von der Uetersener SG, 4 Schützen vom Halstenbeker SV sowie 1 Schütze von SuS Waldenau.

Unsere Schützinnen und Schützen präsentierten sich in hervorragender Form und sorgten in zahlreichen Klassen für Podestplätze und starke Ergebnisse.

Besonders hervorzuheben sind die folgenden Platzierungen:
Birgit von Essen (USG) erreichte den 1. Platz in der Klasse Recurve Master weiblich.
Ingo Waack (USG) belegte den 3. Platz in der Klasse Recurve Senioren.
Lena Marie Schuwald (USG) sicherte sich den 1. Platz in der Klasse Recurve Schülerinnen C.
Anne Graf (USG) erzielte den 3. Platz in der Klasse Recurve Jugend weiblich.
Jaden Tietge (USG) erreichte den 3. Platz in der Klasse Recurve Junioren.
Wiebe Boll (USG) gewann den 1. Platz in der Klasse Recurve Juniorinnen.

Im Compound- und Blankbogenbereich konnten ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielt werden:
Niels Pautke (TSV Holm) belegte den 2. Platz in der Klasse Compound Master männlich.
Sabrina Schuwald (USG) erreichte den 1. Platz in der Klasse Blankbogen Damen.
Jan Verdel (USG) sicherte sich den 2. Platz in der Klasse Blankbogen Master männlich.
Lukas Lipski (TSV Holm) gewann den 1. Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Thore Otto (Halstenbeker SV) belegte den 2. Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Theodor Mahnkopf (Halstenbeker SV) erreichte den 3. Platz in der Klasse Blankbogen Schüler C.

Neben den zahlreichen Medaillen zeigte sich vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit unseres Kreises. In vielen Alters- und Bogenklassen waren unsere Vereine vertreten und überzeugten mit konstant starken Leistungen. Die Landesmeisterschaft in Bargteheide hat eindrucksvoll bewiesen, dass die intensive Trainingsarbeit in unseren Vereinen Früchte trägt und sich sowohl Nachwuchs- als auch erfahrene Schützen erfolgreich auf Landesebene behaupten können.

Allen Schützinnen und Schützen, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren können, wünschen wir für die kommenden Wettkämpfe alles Gute und alle ins Gold.

Felix de Candido
Kreisbogenreferent

Fotos: Sönke Thormählen


Ein ganzer Tag im Zeichen der Kreismeisterschaften Bogen Halle 2026

Am 07. Dezember 2025 fand die Kreismeisterschaft WA Bogen Halle 2026 in der Sporthalle des TSV Holm statt.

Aufgrund der etwas kleineren Hallenkapazität wurde die Meisterschaft in zwei Durchgängen ausgerichtet – eine organisatorische Herausforderung, die der TSV Holm mit hervorragender Planung und großem Einsatz reibungslos meisterte. Auch das Catering des Vereins wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt.

Insgesamt waren 74 Schützinnen und Schützen gemeldet, von denen 69 an den Start gingen. Unter ihnen befanden sich 9 Teilnehmende aus dem Schülerbereich sowie 6 Schützen der Kreisklasse. In 20 unterschiedlichen Klassen wurden schließlich die neuen Kreismeisterinnen und Kreismeister ermittelt.

Die Stimmung unter den Teilnehmern war durchweg positiv, und der Ablauf der beiden Durchgänge funktionierte dank der guten Vorbereitung ohne Verzögerungen. So wurde die Kreismeisterschaft erneut zu einer rundum gelungenen Veranstaltung, die sportliche Leistungen, Engagement der Vereine und eine angenehme Atmosphäre vereinte.

Wir wünschen allen Schützinnen und Schützen, die sich für die Landesmeisterschaft qualifizieren konnten: „Alle ins Gold!“

Beste Grüße
Felix

Fotos: Fjodre Thorson


Vorstandsschulung 2025: Kinderschutz und Para-Sportschießen

Der Kreisschützenverband Pinneberg hatte zur Vorstandsschulung „Jugendschutz im Verein“ eingeladen. Referentin Christa Nordwald vom Kreissportverband Pinneberg führte durch die Schulung.

Hintergrund der Schulung war es, die Vertreter/innen der Vereine und Übungsleiter/innen für den Kinder- und Jugendschutz zu sensibilisieren. Denn Kinderschutz und Kindeswohl werden immer ein wichtiger Bestandteil des Sport- und Verbandswesens sein. Die ehrenamtliche Arbeit mit Menschen ist mit großer Verantwortung verbunden. Je mehr der Jugendschutz im Vordergrund steht, desto mehr Vertrauen haben die Eltern und überlassen ihre Kinder dem Verein.

Fragen wie: Darf ein Trainer ein Kind anfassen, um beispielsweise bei dem Schützen den Anschlag zu korrigieren? Um sicherzugehen, sollte man immer vorher fragen. Bei Jugendlichen, die schon länger im Verein sind, können Trainer oft besser einschätzen, ob eine Berührung ohne vorheriges Fragen in Ordnung ist. Ebenso ist es bei emotionalen Situationen: Darf man ein Kind nach einem Sieg herzlich umarmen und gratulieren oder nach einer Niederlage trösten? Wie verhalte ich mich, wenn Jugendliche sich in der Umkleidekabine umziehen oder manche sich öffentlich umziehen?

Hier ist viel Feingefühl und Sensibilisierung der Jugendlichen wichtig, um heiklen Situationen aus dem Weg zu gehen. Es kommt natürlich immer auf die Sportart an, aber das Kindeswohl muss immer Priorität haben. Die Teilnehmenden hatten regen Diskussionsbedarf, da jeder bereits eigene Erfahrungen mit dem unbequemen, aber sehr wichtigen Thema gemacht hatte.

Trotz umfangreichster Schutzmaßnahmen kann es im Schießsport zu übergriffigen Handlungen kommen, dann gilt es, Ruhe zu bewahren. Die Trainer und Verantwortlichen müssen dann sofort das Gespräch suchen, sich mit den Eltern in Verbindung setzen und eventuell professionelle Hilfe hinzuziehen. Durch die Schulung wurden die Trainer und Verantwortlichen noch stärker für die Thematik sensibilisiert.

Am Nachmittag referierten Barbara (Bibi) und Bernd Kathe über Parasport, unter dem Motto „Paraschießen – Anfassen und Begreifen“. Die Themen umfassten Möglichkeiten, Aus- und Fortbildung für Trainer und Betreuer sowie Wege, die Öffentlichkeit zu informieren. Das Para-Sportschießen ist in der DSB-Sportordnung unter Teil zehn geregelt, eine Klassifizierung mit Hilfsmittelnachweis muss spätestens bei den Landesmeisterschaften vorliegen.

Die verschiedenen Wettkampfklassen unterscheiden sich danach, welche körperliche Beeinträchtigung der Schütze hat. Es wird unterschieden, ob das Sportgerät mit oder ohne Hilfsmittel (Federbock oder Schlinge) gehalten werden kann oder ein Schießstuhl erforderlich ist. Ladehelfer können im Rahmen der Klassifizierung genehmigt werden, wenn die körperlichen Einschränkungen dieses begründen. Alltägliche Hilfsmittel wie Rollstühle werden von der Krankenkasse bezahlt.

Spezielle Hilfsmittel wie Hocker, Schießstühle und Federböcke sind über den Schießsporthandel erhältlich – können aber auch selbst gebaut werden (dabei sind die Regeln der DSB-SpO zu beachten). Schlingen werden bislang meist eigengebaut gemäß DSB-Sportordnung. „Es ist uns leider kein Händler bekannt, der Schlingen verkauft, da hilft nur Eigenbau nach der Sportordnung des DSB“, so Bibi.

Zuschüsse für den Parasport geben die Landessportverbände, für Para-Mittel teilweise sogar mit höheren Sätzen. Weitere Förderquellen sind die Aktion Mensch, private Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen. Man kann auch die Zusammenarbeit mit dem Reha- und Behindertensportverband suchen. „Leider gibt es bisher keine eigene Para-Schießtrainer Ausbildung, da hilft zurzeit nur der Erfahrungsaustausch“, so Bibi.

Der DSB plant die Ausschreibung einer Klassifizierer-Ausbildung für Ärzte/Physiotherapeuten mit Schießsporterfahrung. Der Landessportverband Schleswig-Holstein bietet verschiedene Kurse für Behindertensport an, und der DSB wird demnächst eine Kampfrichter-Fortbildung „Para Sportschießen“ ausschreiben.

Um Para Sport publik zu machen, sollten Veranstaltungen wie das Schützenfest genutzt werden, inklusive offener Para-Trainings; zahlreiche Fragen der Teilnehmer zeigten hohen Informationsbedarf.

Bibi und Bernd zeigten auch die Sportgeräte der Paraschützen sowie das Equipment wie Tisch, Hocker, Messgeräte usw. Der SchV Tornesch hatte eine Anlage zum Blindenschießen aufgebaut, die bei den Teilnehmern auf großes Interesse stieß. Bernd zeigte auch, wie das Para Schießsportequipment bei einer Ausrüstungskontrolle gemäß DSB SpO Teil 10 kontrolliert wird.

Zur Stärkung gab es zu Mittag Grünkohl satt und Nachtisch, am Nachmittag gab es dann noch Kaffee und Kuchen.

Text & Fotos: Margrit Kunde


Jens-Michael Schmidt vom Halstenbeker SV ist neuer Vogelkönig

Am Freitag, den 31. Oktober 2025, trafen sich die Mitglieder aus den Schützenvereinen Halstenbek, Rellingen und Tornesch zum 34. Vogelschießen auf der Schießsportanlage des Halstenbeker Schützenverein v. 1886 e.V..

Nach der Bekanntgabe der Regularien und der Begrüßung aller Anwesenden, u.a. des Vogelkönigs 2024 Waldemar Klass und der Vereinswürdenträger, begann um 10.15 Uhr der Schießbetrieb.

Vereinsübergreifend stellten sich 10 Rotts mit jeweils bis zu fünf Schützen-innen der Herausforderung, den in einer Entfernung von 25 Metern aufgestellten Holzvogel in 10 Einzelteile in folgender Reihenfolge – Zepter, Reichsapfel, li. Klaue, re. Klaue, li. Flügel, re. Flügel, Stoß, Krone, Kopf und Rumpf - zu zerlegen.

Die erste Würde, das Zepter, errang Salvatore Lammartina um 10.58 Uhr vom Schützenverein Rellingen. Bis zur Mittagspause um 13.00 Uhr waren vier Würden vergeben.

Der rechte Flügel wollte einfach nicht fallen und so konnte erst nach der Mittagspause um 13.55 Uhr diese Würde durch Inge Reimers vom Schützenverein Tornesch errungen werden. Und so ging es weiter, bis um 15.52 Uhr alle neun Würden abgeschossen waren. Zu diesem Zeitpunkt gingen von den neun Würden an die Mitglieder der teilnehmenden Vereine fünf nach Halstenbek und jeweils zwei nach Tornesch und Rellingen.

Per Videokamera wurden die Geschehnisse vom Schießstand in den Clubraum übertragen, so dass die Teilnehmer und Gäste aktuell informiert waren. Der Rumpf, die Vogelkönigswürde, fiel mit dem 1510 Schuss um 16.10 Uhr. Der vierte Schütze im 8. Rott, Jens-Michael Schmidt vom Schützenverein Halstenbek, gab den finalen Schuss ab und trennte den Rumpf von seiner Halterung.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die siegreichen Schützen-innen aus den drei Vereinen mit einer entsprechenden Silbernadel ausgezeichnet. Nach den obligatorischen Fotos klang in gemütlicher Runde die Veranstaltung aus.

Alle Teilnehmer waren sich einig: auf ein Wiedersehen in 2026!


Verteilung der Würden:
Halstenbeker Schützenverein: li. Klaue Barbara Godron, li. Flügel Andreas Zippel, Stoß Leandro Nagel, Krone Jens-Michael Schmidt, Kopf Angela Steffen, Rumpf u. Vogelkönig Jens-Michael Schmidt.
Schützenverein Rellingen: Zepter Salvatore Lammartina, Reichsapfel Peter D. Szimber
Schützenverein Tornesch: re. Klaue Klaus Dieter Dusza, re. Flügel Inge Reimers

Text/Fotos: Hinrich Krodel


NDSB Kreisdamenschießen im neuen Look

Am 11.10.2025 fand in Kellinghusen das jährliche Damenvergleichsschießen der Kreisverbände statt. Wir konnten 3 Damenmannschaften melden: zwei für Auflage und eine für Freihand.

Die Freihandmannschaft konnte im letzten Moment leider nicht vollzählig antreten, da ein Krankheitsfall dazwischenkam. Im Einzel erzielten die Freihandschützinnen Finja Henning (SV Tornesch) den 4. und Cassandra Saager (Elmshorner SG) den 5. Platz.

Die eine Auflagemannschaft bestehend aus Serina Pardy (SV Tornesch), Sylvia Wilms (SchBr Lieth) und Phyllis Paulenz (SV Uetersen) errang den 8. Platz. Die andere Auflagemannschaft bestand aus Sandra Kauntz, Kerstin Rienow (beiede Elmshorner SG) und Viola Ahrens (SV Uetersen) und errang den 9. Platz.

Zum ersten Mal kamen die neuen Sportjacken für die Kreismannschaften zum Einsatz, die einen einheitlichen Auftritt für unsere Teilnehmerinnen ermöglichten. Die Schützinnen bedanken sich beim Kreisvorstand für die schönen Jacken, mit denen sie den Kreisverband Pinneberg auch zukünftig würdig vertreten werden!

Die Kreisdamenleiterin Sabine Nickel war ebenfalls in Kellinghusen und nahm an der Sitzung der NDSB Kreisdamenleiterinnen teil, die am selben Tag um 15.00 Uhr stattfand. Es ging um allgemeinen Informationsaustausch und die Termine für nächstes Jahr.

Text/Fotos: Sabine Nickel


Deutsche Meisterschaften Luftgewehr-Auflage 2025 in Dortmund

Die Deutschen Meisterschaften mit dem Luftgewehr-Auflage fanden am 25. + 26. Oktober in Dortmund statt, unser Kreis hatte neun Startplätze.

Am Samstag bei den Seniorinnen V startete um 09:10 Uhr Ute Larsen (SV Rellingen) und erreichte mit 309,5 Ringen den 13 Platz.

Am Sonntag starteten die Senioren/innen I und II. Um 10:20 Uhr starteten in der Seniorinnenklasse I zum ersten Mal bei der DM Sabine Nickel (Schbr.Lieth) und Viola Ahrens (SV Uetersen) und um 11:30 Uhr auch zum ersten Mal bei der DM Phyllis Paulenz sowie Serina Pardy (SV Tornesch) und Sylvia Willms (Schbr.Lieth).

Serina erreichte mit 315,9 Ringen den 20. Platz, Sylvia mit 313,1 Ringen den 79. Platz, Viola mit 309,9 den 168. Platz, Phyllis mit 304,2 Ringen den 204. Platz und Sabine mit 302,8 Ringen den 206. Platz.

Bei den Senioren I starteten auch zum ersten Mal Cornel Dumitras und Alexey Schegolev (beide Elmshorner SG) um 12:40 Uhr und um 16:10 Uhr Sven Pardy (SV Tornesch) und erreichte mit 313,4 Ringen den 102. Platz, Cornel mit 313,2 Ringen den 110. Platz und Alexey mit 312,7 Ringen den 123. Platz von 229 Startern.

Herzliche Glückwünsche allen Platzierten, denn schon der Start bei einer Deutschen Meisterschaft ist ein Erfolg.

Text: Ute Larsen
Fotos: Ute Larsen, Serina Pardy, Sabine Nickel, Sylvia Willms


Deutsche Meisterschaften Pistole Auflage 2025 in Hannover

Wie jedes Jahr Anfang Oktober fanden die Deutschen Meisterschaften in den Auflage-Disziplinen in Hannover statt. Aus unserem Kreis durften 6 Schützen teilnehmen: 3 aus Rellingen mit 3 Starts und 3 aus Quickborn mit 5 Starts.

Angefangen hat Uwe Fuhlendorf vom SVQR am Donnerstag mit der Sportpistole Auflage. Mit einem Ergebnis von 287 Ringen landete er auf Platz 21.

Manfred Dreysel startete dann am Freitag morgens um 8:00 Uhr mit geliehener Waffe, da seine 3 Tage vorher ein Problem hatte, welches nicht sofort behoben werden konnte.

Danach kamen Birgit Bruhn und Uwe Fuhlendorf mit der Freien Pistole bei wunderschönem Wetter auf den offenen 50m-Stand. Uwe kam mit seinem Ergebnis in das obere Drittel und bekam eine kleine Anstecknadel dafür.

Am Samstag waren dann Klaus-Jürgen Bruhn, Birgit Bruhn, Thomas Zimmermann und Rüdiger Wetzig mit der Luftpistole dran. Alle waren froh, dass diese Disziplin in der Halle geschossen wird, da das Wetter mit Sturm und Regen sehr ungemütlich wurde.

Alle Ergebnisse könnt ihr aus der Seite des NDSB nachlesen.

Wie immer war es ein schönes Wochenende und es wurden viele neue Schützen kennengelernt. Für alle Teilnehmer war es ein sehr angenehmer Wettkampf mit netten Begegnungen.

Text + Fotos: Birgit Bruhn


Erfolgreicher Sachkundelehrgang 2025

Nach dreitägiger Ausbildung im Schützenverein Quickborn-Renzel fand am 19.10.2025 die Prüfung mit 17 Teilnehmern, die nicht nur aus unserem Kreis kamen, sondern auch aus den Kreisen Steinburg und Ostholstein, statt. Die Prüfung haben alle Teilnehmer bestanden. Am Tag davor hatten schon vier Teilnehmer die Aufsichtsprüfung absolviert und bestanden.

 

Text: Ute Larsen / Foto: Birgit Bruhn


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