Aktuelles

 

Tolle Leistungen beim 60-Schuss-Pokal 2019


Drei Mannschaften konnte diie Kreissportleiterin Ute Larsen am 19. Mai nach Kellinghusen schicken. Denkbar knapp mit nur 0,7 Ringen Unterschied unterlag die erste Mannschaft aus dem Kreis Pinneberg der ersten Mannschaft aus dem Kreis Segeberg. Serina und Sven Pardy, Bernd Sinner und Angela Spieck erreichten zusammen großartige 2498,7 Ringe.

In der Einzelwertung konnte sich Sven Pardy in der Klasse Herren Alt mit 629,8 Ringen den Pokal für den ersten Platz sichern. Auch Bernd Sinner übernahm mit 627,5 Ringen die Führung in der Klasse Senioren I und gewann den Pokal.

Die zweite Manschaft, bestehend aus Martin Koppelmann, Katin Kämper, Ute Larsen und Thomas Zimmermann, erreichte den 12. Platz mit 2475,0 Ringen. Auf den 20. Platz schossen sich Birgitta Grube, Jens Kaminski, Waldemar Klass und Yvonne Melcher mit 2456,2 Ringen.

An den geringen Unterschieden in der Gesamtringzahl sieht man, dass jeder einzelne Schütze sein Bestes gegeben hat in einem äußerst leistungsstarken Teilnehmerfeld.

Fotos: Ute Larsen / Text: Martina Peetz


 

Impressionen der Kreismeisterschaften KK und LG NDSB Auflage am 28.04.19


Gemütliches Kreisdamenfrühstück in Lieth


Gut 30 Damen aus 6 Vereinen folgten am 14. April 2019 der Einladung von Kreisdamenleiterin Sabine Nickel zum Frühstück nach Lieth. Neben Damen aus dem gastgebenden Verein waren weitere aus Rellingen, Uetersen, Tornesch und aus Elmshorn von der Gilde und vom PSV vertreten.

   

Sabine Nickel hatte Unterstützung von ihrem Mann Frank, der für ständigen Kaffeenachschub sorgte. Gute 2 1/2 Stunden verbrachten die Damen bei köstlichem Frühstück und vielen Gesprächen miteinander. Am Ende war man sich einig:  Wiederholung im kommenden Jahr gewünscht!

   

Text/Fotos: Martina Peetz


 

 

Jens Büchner wieder zum Kreisvorsitzenden gewählt.



Auf dem Schützentag des Kreisschützenverbandes Pinneberg am 24. März 2019 wurde Jens Büchner wiedergewählt, auch der Kreisschatzmeister Klaus-Jürgen Bruhn erhielt das Vertrauen der 64 stimmberechtigen Delegierten.
Zum Kreisschützentag in Halstenbek, der durch den Fahneneinmarsch und Totenehrung eröffnet wurde, konnte Kreisvorsitzender Jens Büchner zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Dazu gehörten der Bürgermeister Claudius von Rüden, der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportverbandes Pinneberg Uwe Altemeier, der erste stellvertretende Landrat Manfred Kannenbäumer, der erste Vizepräsident des Norddeutschen Schützenbundes Günther Kaste der MdB Ernst Dieter Rossmann, sowie der Ehrenvorsitzende des Kreisschützenverbandes Pinneberg Rolf Slomian und das Ehrenmitglied Horst Wundrack.
Ich bin leider kein Schütze, weder im Sternzeichen noch sonst wie eröffnete der erste stellvertretende Landrat Manfred Kannenbäumer sein Grußwort. Meine Erfahrungen mit dem Abfeuern von Geschossen sind daher eher verbaler Natur. Dieses passiert schon mal in politischen Debatten, in denen gelegentlich auch mal scharf geschossen wird, wobei es dort auch mal den einen oder anderen Querschläger, auch innerhalb der eigenen Fraktion, gibt. Aber das ist auch das Wesen der Demokratie. Der erste stellvertretende Landrat war ein wenig überrascht, welch lange Tradition das Schützenwesen hat, denn sie können auf mehr als eine 800 jährige Geschichte zurückblicken.
Manch ein unguter Gedanke beschleicht mich aber, wenn ich sehe, dass anscheinend ausgelöst durch die Silvesterereignisse 2015/2016 die Anträge auf kleine Waffenscheine sprunghaft angestiegen sind und leider seitdem auch auf einem hohen Niveau verbleiben. Einige Bürger wähnen sich in Gefahr und vertrauen anscheinend nicht mehr der Sicherheit unseres Staates. Ich befürchte eine Überreaktion, die sogenannte „German Angst" hat so manchen Bürger ergriffen. Besonnenheit wäre besser, Sachkunde noch besser! Und das ist es auch, was ich an den Schützenvereinen so schätze, sie sind sachkundig, sagte Manfred Kannenbäumer.
Sie halten den Schießsport hoch, haben tolle sportliche Erfolge vorzuweisen so der Bürgermeister Claudius von Rüden. Er dankte auch im Namen der Gemeinde Halstenbek aber vor allem den vielen Ehrenamtlern. Die Schützen zeigen aber nicht nur gute sportliche Leistungen, und feiern ihre traditionellen Schützenfeste, sie nehmen auch am Volkstrauertag teil, damit halten sie auch die Erinnerungen hoch. Wir als Gemeinde unterstützen das Ehrenamt, aber wir wollen auch den Sport fördern, deshalb wollen wir hier in Halstenbek einen Bogenplatz bauen. Dafür ändert die Verwaltung und Politik sogar den Flächennutzungsplan. Das ist ein Engagement wo wir uns bewusst für sie einsetzten, damit sie auch in Zukunft ihren Sport ausüben können. Und gerade der Bogensport erfreut sich großer Beliebtheit, damit sie da weiter kommen und besonders die Jugend ansprechen, ist unser Ziel so Bürgermeister Claudius von Rüden.
Bei der Lektüre der Verbandszeitschrift habe ich gelesen das sie einen Deutschen Meister in ihren Reihen haben, dafür möchte ich nicht nur Uwe Heincker ganz herzlich gratulieren, sondern auch dem Kreisverband, das sie so einen herausragenden Sportler haben, so der MdB Ernst Dieter Rossmann in seiner Grußworteröffnung. Aber der MdB lobte nicht nur die Leistung von Uwe Heincker, sondern alle Sportler, denn alleine die Qualifizierung zu einer Deutschen Meisterschaft ist schon eine sehr große Leistung.
Ihr Vorsitzender ist einer wackerer Streiter für das ehrenamtliche Engagement. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht auch, dass sie das Ehrenamt stärken wollen, aber sie hat noch nicht konkret festgesetzt wie es umgesetzt werden soll. Vom Sport wird mit recht eine Erhöhung der Übungsleiterfreibeträge und eine Verbesserung der Ehrenamtsfreibeiträge gefordert. Ich gebe Herrn Büchner recht, dass wir es noch nicht umgesetzt haben, aber wir haben das Ziel nicht aus den Augen verloren. Das Ziel halten wir im Auge, und ich werde mich als Bildungsminister dafür einsetzten, dass wir in der Legislaturperiode zumindest noch einen ersten Einstieg finden.
Der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportverbandes Pinneberg und Sportschütze bei der Elmshorner Schützengilde Uwe Altemeier begann mit dem Satz, den Dr. Helmut Kohl am 1. Juni 1995 sagte: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten". Ein wirklich wahrer Satz, aber was genau heißt das eigentlich in der heutigen schwindelerregenden Zeit für unsern Präzisions-Sport und unserem Schützenwesen?
Im aktuellen und wohl auch im kommenden Jahrzehnt, werden gerade in Deutschland, deutliche Veränderungen stattfinden. Viele Menschen, so auch ehrenamtlichen Vorständen von Vereinen machen gerade diese spürbaren gesellschaftliche Veränderung Kopfzerbrechen... ja sogar Angst.
Viele Vereine können oder stellen sich lieber gar nicht erst die Frage, wie es in zehn Jahren mit dem Vereinsleben aussieht. Neulich bei der Sportlerehrung der Stadt Elmshorn wurde ich kurz nachdenklich. Hier wurden die herausragenden 315 Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2018 geehrt. Die Mannschaft des EMTV Degen-Fechter wurden für ihren Landesmeistertitel geehrt und standen in voller Montur auf dem Treppchen... mit ihrem Sportgerät... dem Degen. Auch Angela Spieck wurde geehrt, komischerweise hatte sie kein Sportgerät, das KK-Gewehr, nicht mit auf dem Treppchen. Okay, wir können den Unterschied schon erklären... wir Sportschützen müssen uns ja immer irgendwie erklären, jedem gegenüber... warum, warum, warum.
Wir machen uns häufig unnötig klein so Uwe Altemeier. Der Abteilungsleiter Fechten Lorenz Mohr sagte, schon die Kinder sind mit Spaß dabei. Fechten fordert und fördert Körper und Geist gleichermaßen, und erfordert Koordination, Konzentration, Ausdauer und Reaktionsvermögen. „Daneben werden wichtige mentale Stärken geschult, die sich auch neben dem Sport, zum Beispiel in Schule und Beruf, hervorragend nutzen lassen" Können wir Sportschützen nicht genau diese Eigenschaften auch für unseren Sport reklamieren und noch vieles mehr, sagte Uwe Altemeier.
Bei den Degenfechtern muss auf der Planche absolute Ruhe herrschen, und wie ist es bei uns Sportschützen". Wer schon mal ein Bundesliga-Finale gesehen hat, weiß wie laut es da ist. Man kann sein eigenes Wort nicht verstehen, ohne Gehörschutz geht da gar nichts. Was für eine mentale Stärke! Das ist Schießsport! Und über dieses hinaus pflegen wir aktiv unsere Tradition und die Geselligkeit. Die Aufgabe der Sportvereine wird zukünftig sein, den Mut zu haben zu investieren in modernere Sportanlagen, die Qualifizierung der Übungsleiter. Kreative und neue Wege der Mitgliedergewinnung gehen zu wollen. Neugierde wecken und Begeisterung auszulösen, das sind die Herausforderungen der Zukunft. Dann berichtet Uwe Altemeier von einem Interview mit dem Biathleten Arndt Peiffer. Frage: warum kommt Biathlon beim Fernsehzuschauer so gut an? Das liegt daran, dass das Schießen im Fernsehen sehr gut transportiert wird. Man sieht auf den ersten Blick, ob die Scheibe fällt oder nicht Es kommt immer gleich Spannung auf, wenn in der Verfolgung oder im Massenstart die Biathleten fast gleichzeitig an dem Schießstand kommen. Der Zuschauer sieht sofort, wer die Aufgabe am Schießstand am besten löst. Eigentlich bin ich schon ein bisschen traurig, so Biathlet Arnd Peiffer, denn ich habe das Gefühl das der Zuschauer zu 90 Prozent den Schießstand sieht. Man zeigt uns vielleicht noch mal Start, dann gefühlt eine Stunde am Schießstand und zum Schluss noch den Zieleinlauf.
Darüber lässt sich einmal wirklich nachdenken, so Uwe Altemeier! Insbesondere über einige Pädagogen an unseren Schulen, die mit Begeisterung Biathlon im Fernsehen schauen, aber unser Sportschießen für unsere Schüler kategorisch ausschließen. Apell von Uwe Altemeier: Lasst uns in der Gemeinschaft der Sportvereine über Konzeptionsfragen der Sportentwicklung die Köpfe zusammen stecken, man kann voneinander lernen, man muss es nur wollen.
Wenn ich daran zurück denke, als wir versuchten euch allen zu vermitteln das wir das Landesleistungszentrum für unsere Sportschützen kaufen wollen, und auf Skeptiker im ganzen Lande trafen, kann man heute sagen, das das Präsidium den richtigen Weg gegangen ist so NDSB-Vizepräsident Günther Kaste. Wir haben heute ein Landesleistungszentrum, um den uns andere Landesverbände beneiden. Wir ruhen uns jetzt aber nicht aus, in naher Zukunft werden wir die Sanitäranlagen neu machen, und wir müssen für die Sicherheit noch Altholz aus den Bäumen an den Straßen rausschneiden. Und was für euch Jungschützen, Schützinnen und Schützen wichtig ist, wir haben eine neue Landessportleitung, damit könnt ihr sicher sein, das die Landesmeisterschaften stattfinden.
Natürlich standen auf dem Kreisschützentag auch Ehrungen an. Die Ehrennadel in Bronze des Kreisschützenverbandes Pinneberg erhielten Jan Sbresny, Kurt Mohaupt, Christian Godron, Bernd Sinner und Peter-Detlef Szimber. Die Ehrennadel in Gold bekamen Stefan Mohr und Wolfgang Vollstedt verliehen. Die Goldene Ehrennadel des Norddeutschen Schützenbundes erhielten Thorsten Glismann, Uwe Peters und Günter Steffen.
Für ihren Landesmeistertitel wurden mit der Sportlernadel in Bronze geehrt: Leon Pascal Fischer, Sabine Trantow, Maya Heuel, Clara Sophie Eckhardt, Maximilian Kurshals, Sven Pardy, Henry Kliegel, Jens Kaminski, Horst Moewius, Helmut Hatje, Gerhard Larsen, Timo Zimmermann, Mike Klode, Helge Peters, Christopher Timm, Thomas Zimmermann, Angela Spieck, Michael Ebert, Klaus-Dieter Dusza, Hans-Peter Stenger und Rainer Dau.
Die Silberne Ehrennadel für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften wurden Paul Moerler, Anita Schröder, Birgit Bruhn, Angelika Nolte, Ralph Nolte, Hauke Reumann, Peter Kletzin, Benjamin Bugk, Klaus Jürgen Bruhn, Thomas Beise, Günter Giesbrecht, Michael Wulf, Tjorben Heinssen, Manfred Dreysel, Bernd Sinner, Andreas Altrock und Timm Dinter geehrt.
Die Sportlerehrennadel in Gold für den Deutschen Meistertitel erhielt Uwe Heincker.
Mit dem Schleswig-Holstein Lied und dem Fahnenausmarsch endete der Kreisschützentag.

Text & Fotos
Margrit Kunde, Landespressewartin

 

Einladung zum Kreiskönigsschießen 2019


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Wanderpreis der Landesregierung Schleswig-Holstein 2019


Beim Wettkampf der Kreismannschaften in der Disziplin Luftgewehr am 3. März 2019 in Kellinghusen hat die Mannschaft des Kreises Pinneberg  mit 1473 Ringen einen tollen 3. Platz errungen. Es starteten insgesamt 9 Mannschaften aus 6 Kreisverbänden in 2 Startgruppen. Unsere Mannschaft bestand aus Michael Ebert, Jona Neske, Svenja Nothnagel und Torben Sbresny und startete in der 2. Gruppe um 14 Uhr. Mit nur einem Ring Unterschied zu der zweitplatzierten Mannschaft aus dem Kreis Segeberg erkämpften sich unsere Schützen einen Podestplatz. Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisliste

 

Landesmeisterschaft WA Bogen Halle 2019


Die diesjährige Landesmeisterschaft Bogen in der Halle wurde am 26. und 27. Januar 2019 wieder von der Uetersener Sportgemeinschaft (USG) in der Sporthalle der KGS Tornesch ausgerichtet. Unter den insgesamt 200 Schützen, die sich für diese Meisterschaft qualifizieren konnten, waren auch 28 Schützen aus dem Kreis Pinneberg. Sie kamen von der Bogensparte des SuS Waldenau, des SchV Quickborn-Renzel, des SchV Tornesch, des TSV Holm und der Uetersener SG.

Bei den Ergebnissen, die oft durch die Tagesform bestimmt waren, wurden teils geringfügig schlechtere Ringzahlen erreicht als bei der Kreismeisterschaft (KM) im Dezember. Bei den Erwachsenen reichten die Ergebnisse der Einzelwertung i.d.R. nicht für einen Platz auf dem Treppchen, bis auf eine Ausnahme: Blank Damen Platz 3 für Heidi Liebenberg von der USG mit 420 Ringen.

Bei der Recurve Jugend konnte Paul Moerler (USG) sein Ergebnis der KM um 28 Ringe (ges. 551 Ringe) steigern und sicherte sich damit den 2. Platz in seiner Bogenklasse.

Da sich nicht genug Schützen im Bereich der Schüler Blankbogen für die Teilnahme an der LM qualifizierten, wurden die Blank- mit den Recurveschützen zusammengezogen. Dies ist möglich, da beide Bogenklassen auf die gleichen Distanzen und Auflagengrößen schießen.
Der 7jährige und jüngste Teilnehmer an der LM, Tino Scheunemann von der USG, war uns schon bei der KM als neues Talent aufgefallen. Bei den Recurve Schüler C steigerte er seine Ringzahl nochmals um 31 Ringe auf 540 Ringe (von 600) und sicherte sich damit den 1. Platz.
Mit einem Ergebnis von 530 Ringen überraschte Lina Quitschau (SchV Tornesch) alle, denn sie steigerte ihr Ergebnis der KM um weitere 119 Ringe und sicherte sich damit den 2. Platz bei den Schülern C.

Die Mannschaft Recurve Herren von der USG mit Adrian Kiehn, Jan Luca Dreier und Viktor Gerner sicherte sich mit 1525 Ringen den 1. Platz.
Ebenfalls Platz 1 erreichte die Mannschaft Recurve Jugend von der USG (Paul Moerler, Nick Busse und Simon Schwart) mit 1514 Ringen.
Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch zu ihren Ergebnissen!

Alle Ergebnisse könnt ihr in den verlinkten Listen nachlesen:

Ergebnisse Einzel
Ergebnisse Mannschaft

(Text und Bilder: OLu)

 

Quickborner Vorderlader-Flintenschütze wurde Deutscher Meister in Pforzheim


Der SV Quickborn-Renzel hatte sich in diesem Jahr mit 10 Teilnehmern, die 21 Starts hatten, für die Deutschen Meisterschaften in Pforzheim qualifiziert, nur konnten zwei nicht mitfahren.

Beginn war am Freitag, 20.7.2018 um 07:00 Uhr mit der Waffenkontrolle für die Schützen, die um 08:30 Uhr starten durften. Fluch oder Segen war hier die Frage, die Temperatur mäßig, es war angenehm um die 19°C, aber die lange Fahrt vom Vortag saß noch in den Knochen. Gestartet wurde mit Muskete, Dienstgewehr, Revolver und Perkussionsflinte, alle Disziplinen waren mit Startern aus Quickborn besetzt. Klaus-Jürgen Bruhn war gleich als erster Starter dran. Er erreichte 120 Ringe mit dem Dienstgewehr auf 100m im sogenannten Bunker. Die Pritsche musste vor jedem Schuss mit der bereitstehenden Leiter erklommen werden. Peter Kletzin folgte mit der Muskete, er fing gut an, aber nach einem Defekt an seiner Waffe, machte diese beim besten Willen nicht mehr das, was sie sollte, und so erreichte er nur eine Platzierung im unteren Bereich.

Auf dem Flintenstand machten sich Uwe Heincker und Hauke Reumann startklar. Zum Leid von Claudia, unserer Betreuerin für die Flintenschützen, starteten sie nicht in der gleichen Rotte, so hatte Claudia kaum Pause. In der ersten Runde schoss Hauke 21 Scheiben, Uwe 24. Nach einer kleinen Pause für beide legte Hauke mit 18 Scheiben nach und Uwe, kaum zu glauben, traf 25! Somit ging Uwe mit zwei anderen ins Stechen, 49 Scheiben und vielleicht nur der dritte Platz? Alle kamen zusammen, um beim Stechen zuzusehen. Armin Grübel aus Bayern schoss als erster einen Fehler, dann folgten Schuss auf Schuss 25 Scheiben und Johannes Männchen ging das Pulver aus. Uwe Heincker wurde Deutscher Meister!

Ralph Nolte, Thomas Beise und Anita Schröder errangen mit der Mannschaft Platz 18. Bei der Siegerehrung am Abend waren fast alle dabei, wir hatten einen glücklichen aber völlig kaputten Deutschen Meister. Eine nette Geste von Uwe war, dass er Johannes auf die gleiche Stufe bei der Siegerehrung holte.

Am Samstag wurden Perkussionsgewehr, Perkussionspistole, Freigewehr 100m und Steinschlossflinte geschossen. Alle schauten auf die Flintenschützen, was war los? Hauke hatte Probleme mit seiner Flinte und Uwe schoss wie ein junger Gott 22 Scheiben im ersten Durchgang und 24 im zweiten, dass bedeutete Treffergleichheit mit Roland Robben und ein Stechen um Platz 2. Das Stechen gewann Uwe und bekam die Silbermedaille!

Sonntag wurden Steinschlossgewehr 100 m, Steinschlosspistole und Steinschlossgewehr 50m geschossen. Bei der Steinschlosspistole war kein Quickborner dabei.

Wieder einmal zeigte sich, dass eine Deutsche Meisterschaft eigene Spielregeln hat. Wir gratulieren allen Teilnehmern, denn schon allein die Qualifizierung zu erreichen, ist eine große Leistung!

Text + Fotos: Birgit Bruhn


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