Jugendberichte

 

Landesmeisterschaften 2022: erfolgreiche LG-Jugend am 26.6. 


Am Sonntag, den 26.06.2022 fanden in Kellinghusen die letzten Landesmeisterschaften des laufenden Sportjahres für die Jugendklassen statt. Der Kreis Pinneberg war mit Jungschützen aus Elmshorn und Halstenbek gut vertreten und sicherte sich zwei Landesmeistertitel und einen Vizemeistertitel.

 

Nach dem ersten Durchgang der Klasse Jugend männlich lag Torben Fock  vom Halstenbeker Schützenverein mit 376,3 Ringen auf Landesmeisterkurs, es folgte der zweite Durchgang mit der Jugend weiblich und zwei zur Jugend männlich zählenden Jungschützen. Damit hatte Torben den dritten Platz sicher. Am Ende war nur Jaroslav Shchigunov mit 379,9 Ringen von der Elmshorner Schützengilde besser und sicherte sich den Landesmeistertitel vor Torben Fock aus Halstenbek.

In der Klasse Jugend weiblich errang Sinja Kasten von der Elmshorner Schützengilde einen hervorragenden achten Platz mit 364,5 Ringen, Lea Fürstenau errang mit 337,5 einen guten 16. Platz.

In der Mannschaft mit dem Landesmeister Jaroslav, Sinja und Lea sicherte sich die Jugend der Elmshorner Schützengilde mit 1081,9 Ringen den ersten Platz und stellt den Landesmeister in der Jugendmannschaft.

 

Am Rande sei erwähnt, dass die neue Kreisjugendleiterin Daniela Vollstedt ebenfalls bei den Landesmeisterschaften gestartet ist und sich mit 378,6 Ringen den dritten Platz in Ihrer Klasse sicherte.


Bericht + Fotos: Daniela Vollstedt

 

Neuer Kreisjugendvorstand im Amt


Am 22. Mai 2022 ab 12 Uhr fand der Kreisjugendtag nach 2 Jahren Corona-Zwangspause beim Schützenverein Klein Nordende-Lieth statt. Leider war die Resonanz sehr gering, es nahmen nur 4 Vereine teil. Außer dem gastgebenden Verein waren nur einige Jugendliche aus Halstenbek und Tornesch vor Ort, außerdem der Jugendleiter aus Quickborn, Andreas Seibt, der beim letzten Landesjugendtag im März zum Landesjugendleiter gewählt wurde. Als Gast konnte die scheidende Kreisjugendleiterin Martina Peetz den Kreisvorsitzenden Jens Büchner begrüßen. 

Zu Beginn des Kreisjugendtages stand die Ehrung der Jungschützen des Jahres auf der Tagesordnung. Jeder verein kann eine/n Jugendliche/n nominieren, der mit einer Laudatio, einer Urkunde und einem kleinen Geschenk geehrt wird. In diesem Jahr wurden Torben Fock (Halstenbek) und Finn Brunckhorst (Quickborn) geehrt. Letzterer konnte leider nicht anwesend sein, deshalb erhielt er seine Ehrung als Videobotschaft.

 

Danach blickte die Kreisjugendleiterin Martina Peetz zurück auf 9 Jahre Amtszeit und kündigte an, dass sie sich auch weiter für die Belange der Kreisjugend einsetzen werde in ihrem neuen Amt als 2. stellvertretende Kreisvorsitzende.

Bei den Wahlen gelang es glücklicherweise, den Jugendvorstand komplett neu zusammenzustellen. Neue Kreisjugendleiterin wurde Daniela Vollstedt von der Schütznbruderschaft Weidmannsheil Klein Nordende-Lieth, in dem sie als Jugenleiterin und Schriftführerin tätig ist. Seit 2019 hatte Daniela bereits das Amt der stellvertretenden Kreisjugendleiterin inne.


v.l. Johann Schütt, Daniela Vollstedt, Alexander Werner

Neuer stellvertretender Kreisjugendleiter wurde Johann Schütt vom Halstenbeker Schützenverein. In seinem Verein ist Johann stellvertretender Jugendleiter.

Sinja Kasten von der Elmshorner Schützengilde wurde in Abwesenheit zur Teamsprecherin gewählt. In ihrem Verein ist Sinja bereits als Jugendsprecherin tätig und hatte sich schriftlich um das Amt im Kreisjugendvorstand beworben, weil sie persönlich nicht dabei sein konnte.

Stellvertretender Teamsprecher wurde Alexander Werner, der wie Daniela Mitglied in der Schüteznbruderschaft Weidmannsheil Klein Nordende-Lieth ist.

Nach den Berichten vom Kreisvorstand und von den Vereinen konnte die neue Kreisjugendleiterin Daniela Vollstedt die Versammlung schließen und der Kreisjugendtag ging zum geselligen Teil über. Sabine und Frank Nickel hatten einen leckeren Grillschmaus vorbereitet, dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön von allen Teilnehmern.

 

Danach ging es auf den Luftgewehrstand zum "Dartschießen" auf der nagelneuen DISAG-Anlage. Im Anschluss wurde noch weiter eifrig geklönt, so dass die Verantaltung erst am späteren Nachmittag zuende ging.

Text: Martina Peetz
Fotos: Oliver Vollborn, Daniela Vollstedt, Andreas Seibt

 

 

 

Erstes Sommerbiathlontraining der ESG-Jugend nach dem Shutdown



Die Schützenjugend der Elmshorner Schützengilde nutzte die Corona Lockerungen Mitte Mai, um sich endlich wieder zum gemeinsamen Training treffen zu können. Es wurde zwar auch in der „Wir-bleiben-Zuhause“-Zeit regelmäßig online trainiert, doch langsam aber sicher gingen dem Trainer Jan Kasten die Lehrthemen aus. Daher überlegte er sich, wie er seinen Mitgliedern ein interessantes Training nach der Kontaktsperre unter Einhaltung der Hygiene-Regeln bieten konnte.

Schnell war klar, ein normales Training wie gewohnt wäre nicht möglich, da das Betreten des Schießstandes immer noch untersagt war. Mit der Anforderung Outdoor und Sportschießen kam ihm gleich die Durchführung eines Biathlontrainings in den Sinn.

Also wurde ein Hygienekonzept erstellt, 3 Stunden eine Laufbahn mit dem Rasenmäher auf dem Schützenplatz präpariert, Regelkunde für das Biathlonschießen studiert und Equipment geliehen und schon konnte es losgehen!

Dank der Leihgabe zweier Biathlon-Lichtpunktanlagen vom Kreisschützenverband, einer weiteren aus dem PSV Elmshorn sowie einer vierten aus privaten Beständen konnte das Sommerbiathlontraining starten. Glücklicherweise hatte der Kreisschützenverband gerade erst mehrere Lichtpunkt-Biathlonanlagen u.a. mit Hilfe der Bürgerstiftung der VR Bank Südholstein angeschafft, um diese den Schützenvereinen im Kreis leihweise zur Verfügung zu stellen.

Es war schon eine ungewohnte Trainings-Situation, aber alle waren sichtlich froh, sich nach mehr als 2 Monaten, endlich wieder persönlich sehen zu können. Und unter diesem Motto stand auch das Training: gemeinsam Spaß haben! Nach dem Aufwärmprogramm absolvierte jeder Teilnehmer fünf Laufrunden in seinem eigenen Tempo. Nach jeder Runde wurden jeweils fünf Schuss mit dem Lichtpunktgewehr abgegeben. Jeder Fehlschuss hatte 30 Strafsekunden zur Folge.